Karl May zum 100. Todestag

Doch Karl May wurde immer wieder kleinkrimineller Handlungen überführt. Mal war es "die Unterschlagung von sechs Kerzen", mal der Diebstahl einer Taschenuhr und schließlich ein Techtelmechtels mit der Frau seines Wirtes, weshalb er 1861 schließlich seine Arbeit als Lehrer verlor. Kurz darauf musste er auch noch seinen Zweitjob als Fabriklehrer in Chemnitz aufgeben. Ein Jahr später landete May wegen Diebstahls zum ersten Mal im Gefängnis. Es folgten Jahre als Dieb und Betrüger im Untergrund - schließlich landete er erneut im Zuchthaus. 1874, im Alter von 32 Jahren, hatte May all seine Strafen abgesessen und begann als Redakteur bei Unterhaltungszeitschriften und schließlich als freier Schriftsteller zu arbeiten.

Bild: Karl-May-Gesellschaft

30. März 2012, 11:44 2012-03-30 11:44:09

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