120 Jahre Ballett "Der Nussknacker" Zuckersüße Reise ins Kinderparadies

Wird besonders oft an Weihnachten aufgeführt: Der Nussknacker von Pjotr Iljitsch Tschaikowski wird mit einem Google Doodle geehrt.

(Foto: oh)

Im Ballett "Der Nussknacker" reist ein Mädchen in ein Land voller Süßigkeiten. Das Werk von Pjotr Iljitsch Tschaikowski wurde vor 120 Jahren zum ersten Mal aufgeführt. Google würdigt den Tag mit einem Google Doodle.

Weihnachtszeit ist Nussknackerzeit. In unzähligen Opernhäusern und Theatern wird das von Pjotr Iljitsch Tschaikowski komponierte Ballett aufgeführt. Vier Termine gibt es alleine in der Staatsoper München - und alle sind ausverkauft.

Am 18. Dezember 1892, also genau vor 120 Jahren, kam "Der Nussknacker" zum ersten Mal auf die Bühne - im Mariinski-Theater von Sankt Petersburg. Google würdigt diesen Tag mit einem Google Doodle.

Die Handlung ist schnell erzählt. Im Stück geht es um das Mädchen Klara, das zu Weihnachten von ihrem Onkel einen Nussknacker geschenkt bekommt. In ihrem Traum kämpft dieser Nussknacker mit einem Heer von Spielzeugsoldaten der Armee des bösen Mäusekönigs. Klara hilft dem Nussknacker und zum Dank nimmt dieser das Mädchen mit auf eine tänzerische Reise ins Reich der Süßigkeiten, wo die Zuckerfee ein großes Fest veranstaltet.

Nussknacker von Tschaikowski besonders beliebt bei Kindern

Geschrieben wurde die Geschichte Nussknacker und Mäusekönig eigentlich von E.T.A. Hoffmann. Der französische Schriftsteller Alexandre Dumas bearbeitete das Märchen zu seiner Histoire d'un casse-noisette, die wiederum dem russischen Komponisten Tschaikowski als Vorlage für sein Ballett diente.

Nicht nur Erwachsene freuen sich an den Nussknacker-Inszenierungen. Auch bei den Jüngeren ist das Stück beliebt. Denn welches Kind träumt nicht von einem Berg an Lebkuchen, Lollis und Schokolade?