Antonia Rados war wieder im Krisengebiet: Diesmal berichtet sie, wie die Taliban gezielt Krieg gegen die Frauen führen.
Wenn Antonia Rados im adretten Blüschen auftritt und ernst in ihr Mikrofon spricht, befindet sie sich normalerweise im Krisengebiet. Es verwirrt erst einmal, wenn sie in einem friedlichen Kölner Schneideraum sitzt, wo sie derzeit ihre neue Dokumentation komponiert aus dem Material, das sie vor allem im August und Oktober in Afghanistan zusammengetragen hat. Frauen in Angst heißt ihr Film, der am Sonntag läuft und zeigt, wie sehr die Frauen in Afghanistan zu leiden haben.
"Die Taliban führen ganz bewusst Krieg gegen die Frauen", sagt Antonia Rados. (© Foto: dpa)
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"Wenn die Taliban an die Macht kommen, bringen sie uns alle um", sagt eine ihrer Gesprächspartnerinnen, eine, die sich einsetzt für die Rechte von Frauen. Der Preis, den sie zahlt, ist die Angst - die Angst, bei nächster Gelegenheit erschossen zu werden. "Wir verfolgen sie bis an ihr Lebensende", hört man einen Taliban-Sprecher am Telefon sagen.
"Die Taliban führen ganz bewusst Krieg gegen die Frauen", sagt Rados, die sich für ihre Recherchen auch ins unruhige Kandahar wagte. Nirgends blieb sie länger als eine halbe Stunde, um Kidnappern kein Ziel zu bieten. Standhafte Frauen hat sie besucht und porträtiert, und als standhafte Frau gilt die Reporterin auch im sonst eher auf Leichtfuß-News programmierten Hause RTL, für das sie seit Jahresbeginn nach einem Ausflug zum ZDF wieder aktiv ist.
Manches musste sie sich auf ihren Reisen anhören. So belehrte sie ein männlicher Interviewpartner, dass es die Frauen in Afghanistan doch viel besser hätten als die in Deutschland. "Sie sind eine alte Frau und müssen immer noch nach Afghanistan fahren, weil ihr Ehemann sie nicht beschützt", hat er gesagt, und man kann sich gut vorstellen, wie die 56-Jährige für einen Moment geschluckt haben mag. Manchmal kann es in einem Krisengebiet eben auch ganz einfach nur schrecklich uncharmant zugehen.
Frauen in Angst, RTL, Sonntag, 22.45 Uhr
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(SZ vom 24.11.2009/iko)
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Jetzt wird Ihre "Argumentation" allmählich absurd, Svensk. Nein, Korrektur: Sie war es von vorneherein. Und bevor Sie mir nun mit einem verfehlten Beispiel nach dem anderen kommen, das ich jedes einzelne widerlegen soll (und wenn ich das getan habe, mit dem nächsten, noch abwegigeren), nur eines: Herrschten hier die Taliban, dann dürfte dieser unser Dialog schlichtweg gar nicht stattfinden.
Guten Abend
rack66
Der Mann ist der Frau physich überlegen und nützt dies seit es Menschen gibt , schamlos aus. Mehr gibt es nichts über dieses Thema zu sagen.
Wen das nicht so wäre gäbe es auch keine Misshandlungen, das soll nicht heissen das alle Männer so sind.
Sicher gibt es auch Frauen die Männer misshandeln :-))))))
was tun die mir so Leid.
Wer mich nicht versteht oder verstehen will , hat nicht begriffen um was es eingentlich geht, aber die tun mir nicht Leid.
A.Q
Zitat: "... Krisengebiets-Ansagerin ..."
also ich erwarte ja nun nicht dass du auch auf die Rados stehst, aber diese Bezeichnung ist doch wirklich sehr böse !!!
Schließlich riskiert die ´gute Frau Rados für den Zuschauer ihr Leben - ok sie wird dafür bezahlt - und ob du unter beschuss überhaupt noch was sagen würdest, da solltest du dich mal kritisch selbst prüfen bevor mit mit Unterstellungen gegen Frau Rados loswetterst.
Zitat:
"Wir sprachen von Journalisten wie Scholl-Latour. Dies dürfte wohl eine andere Größenordnung sein als Gerster, Rados, Meiser oder Herrn Klöppel. "
Da kann ich dir nur bezüglich der beiden letztgenannten Recht geben.
Zu Frau Rados brauche ich mich nicht zu wiederholen, die Frau ist mutig und brilliant in der Analyse, ausserdem eine der wenigen im Fernsehen die noch ein vernünftiges Deutsch sprechen und nicht versuchen mit 500 Worten durchs Leben zu kommen.
Was Frau Gerster anbetrifft: auch eine die noch vernünftig in deutsch formulieren kann und Wiederholungen in der Satzbildung vermeidet, germanistisch perfekt, was man von ihren Kollegen - nicht nur beim ZDF - meistens wirklich nicht behaupten kann. Iwas sie sagt ist sehr klug in Inhalt und Analyse, sie ist sehr reflektiert. Das verbindet sie auf einne einmalige Art und Weise mit einer natürlichen, sympathischen Bodenständigkeit.Was besonders deutlich wird wenn man Frau Gersters wirklich empfehlenswerte Bücher liest.
http://www.sueddeutsche.de/,tt7m1/computer/102/495427/text/#readcomment
Dieses Spiel wurde nicht in Afghanistan oder von Moslems entwickelt. Das ist eine ganz nette europäisch christliche Entwicklung!!!
Paging