Nach ihrer eigenen Babypause lässt sich Jennifer Lopezin ihrem neuen Film auf das Abenteuer Mutterschaft ein.
Wie weit die Tierliebe eigentlich gehen darf, fragt man sich im Verlauf dieses Films immer wieder. Immer dann zum Beispiel, wenn Zoes kleine Bulldogge durchs Bild zieht. Das arme Tier hat keine Hinterbeine mehr und schleppt sich daher mit Hilfe eines kleinen Rollers durchs Leben. Seinen energischsten Einsatz erlebt es, als es Zoe im Bad das Schwangerschaftsteststäbchen wegschnappt, das sie gerade befragen will.
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Erst im Stande der Schwangerschaft trifft Zoe (jennifer Lopez) endlich einen Mann mit dem Potential zum Lebenspartner - Alex O'Loughlin als Sam. (© Foto: ap)
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Jennifer Lopez spielt diese Zoe, eine New Yorkerin in den besten Jahren. Sie hat eine kleine Tierhandlung, ein paar souveräne Freundinnen und eine alte weise Oma. Was sie nicht hat, ist ein Mann fürs Leben.
So beschließt sie wenigstens ein Kind zu bekommen, durch künstliche Befruchtung. Von da an sieht sie ihr Leben auf den Kopf gestellt - zum Beispiel dadurch, dass sie nun, im Stande der Schwangerschaft, endlich einen Mann trifft mit dem Potential zum Lebenspartner - Alex O'Loughlin als Sam.
Es ist keine wirklich unschuldige Geschichte zwischen Mann und Frau, die sich daraus entwickelt, obwohl sie zahllose bewährte Glücks- und Katastropheneffekte aus der Kiste holt. "Plan B für die Liebe" ist der erste Film, den Lopez nach ihrer eigenen Babypause gedreht hat. Und im Gegensatz zu aktuellen Glamourisierungsversuchen auf Magazintiteln ist das Schwangersein in diesem Film eine harte Sache. Es zieht die Frauen in anderen Umständen ziemlich herunter, in einen Zustand, der im Film oft sehr urtümlich erscheint. Das lässt dann schicke Errungenschaften der Zivilisation abblättern, von sanften Worten bis zu zarten Kleidchen.
Es kann einem außerdem - diese Erkenntnis wird zur Zeit wieder und wieder durchexerziert in amerikanischen Komödien - richtig dreckig gehen, wenn man sich auf echte Liebe einlässt. Im Moment ihrer höchsten Lust werden Frau und Mann hier ganz animalisch. Als Zoe ihren Sam besucht - er ist der Natur ganz nah, mit seiner Käsefarm -, sieht sie in der Küche eine Schale mit Chili stehen. "Löffel, Löffel", murmelt sie verzweifelt, und als sie keinen findet, schaufelt sie heißhungrig mit zwei Weißbrotscheiben eine Portion in den Mund. Als Sam dann in die Küche tritt, versucht sie sich mit einer hilflosen Geste den Mund abzuwischen - mit einer weiteren Scheibe.
THE BACK-UP PLAN, USA 2010 - Regie: Alan Poul. Buch: Kate Angelo. Mit: Jennifer Lopez, Alex O'Loughlin, Eric Christian Olsen, Anthony Anderson, Robert Klein. Concorde, 104 Minuten.
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(SZ vom 15.05.2010/rus)
Bundespräsident Gauck in Israel
das hier geboten wird. Frau Lopez, angeblich aus dem Ghetto, Jenn^y from the block",kultiviert das Bild der Latino Diva in penetranter Art und Weise. Ihre Musik ist übelster Mainstream "getragen" durch eine dünne Stimme, die im Studio aufgepumpt wird. Ihre Schauspielkünste sind dürftig. Wie oft sieht das Gesicht absolut nicht natürlich aus, sondern geprägt vom Gesicht, das da sagt: Ich muss jetzt autentisch wirken, ich bin jetzt traurig, aufgewühlt etc. Bitte verschonen sie uns mit diesen Randbegabungen, die völlig humorfrei sich selbst feiern und den Rest der Welt nerven mit ihren langweiligen Leben und Talenten. Im übrigen, solange diese Gestalt bei Wetten Das auftritt, verlange ich als Gebührenzahler, dass ihre Extrawürste und ihte Entourage von ihr gezahlt werden, ansonsten kann sie ihre neuesten Filme/Lieder eben nicht vor einem Millionenpublikum vermarkten, sie hat die Wahl!