Kinners, so zerbeult kommen wir nicht mehr zusammen. "King Arthur" zeigt uns die Kämpen der Tafelrunde als lustiges, trinkfreudiges Völkchen. Aber auch wieder staatsmännisch, sehr staatsmännisch sogar. Mit einem deutlichen Wink auf die wahren Imperien der Jetztzeit.
Diesmal also - Trommelwirbel, Trompetenfanfaren - die wahre Geschichte.
Keira Knightley gibt die Guinevere. (© )
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Noch nie erzählt, noch nie auf der Leinwand gesehen. So lautet die Verkaufsbotschaft für das neue Sommerspektakel aus dem Hause Bruckheimer.
Schon darin steckt dieser spezielle Größenwahn, für den man Jerry Bruckheimer, den Großproduzenten des Dolby-Surround-Tamtam, einerseits verflucht, andererseits auch immer wieder bewundern muss.
"King Arthur", die wahre Geschichte? Historisch gesicherte Erkenntnisse über eine Figur, die wie keine andere vom Nebel der Legende umwabert, vom Grau der Vorzeit eingehüllt, vom Leuchten des Grals überstrahlt wird?
Na klar, spannend wäre das, aber wir glauben kein Wort. Wir gehen sogar jede Wette ein, dass kein ernst zu nehmender Historiker für die Fakten in diesem Film gerade steht.
Am Ende handelt es sich doch nur um ein uraltes, längst bekanntes Phänomen: die Sehnsucht Hollywoods, seine Stoffe mit dem Gütesiegel geschichtlicher Korrektheit zu versehen und dann doch ganz unverfroren nach bewährten Genremustern zurechtzuschneiden.
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