Prinzessin Diana ist nach ihrem frühen Tod ebenfalls zur Ikone geworden. Schon zu Lebzeiten galt sie als "Prinzessin der Herzen" und als Mode-Vorbild. In Erinnerung blieb vor allem ein Kleid: Bei einem Besuch in Sydney trug Lady Di eine asymetrische königsblaue Toga-Robe aus fließender Seide. Nicht zuletzt deshalb avancierte sie zur meistfotografierten Frau der Welt.

Bis sie 1997 bei einem Autounfall - mutmaßlich ausgelöst durch eine Paparazzi-Hetzjagd - ums Leben kam. Das Unglück wird allerdings nicht im Mittelpunkt des Films "Diana" stehen. Stattdessen erzählen Drehbuchautor Steven Jeffreys ("The Libertine") und der deutsche Regisseur Oliver Hirschbiegel ("Der Untergang") eine eher unbekannte Episode aus dem Leben der Prinzessin: Die Geschichte ihrer Affäre mit Dr. Hasnat Khan (im Film gespielt von "Lost"-Star Naveen Andrews).

Diana und der pakistanische Herzchirurg begannen 1995 eine Affäre, die bis kurz vor Dianas Tod 1997 andauerte. Immer wieder gab es Spekulationen, dass Diana ihren späteren Freund, Milliardärssohn Dodi Al- Fayed, nur benutzte, um Khan nach der Trennung eifersüchtig zu machen.

Wie bereits vorab bekannt wurde, soll Diana in dem Film als durch die Trennung psychisch schwer verletzte Frau dargestellt werden, die dem Herzchirurgen nach dem Ende ihrer Affäre wie eine Stalkerin nachjagt. Eine anspruchsvolle Rolle also - dabei war die Hauptdarstellerin nur zweite Wahl. Ursprünglich sollte Jessica Chastain ("The Tree of Life") Lady Di spielen. Nach deren Absage ...

Bild: DPA/DPAWEB 29. November 2012, 17:182012-11-29 17:18:41 © Süddeutsche.de/vks/jst/jufw/ihe/rus