Fotoserie "State of the Union" von Gregg Segal
Von Johannes Spengler

In den USA gehört das Nachspielen historischer Schlachten ebenso zum Alltag, wie Highways oder Shoppingmalls. In der Fotoserie "State of the Union" von Gregg Segal prallen die beiden Welten aufeinander. An den Schauplätzen des Amerikanischen Bürgerkrieges macht er sich auf die Suche, nach der Geschichte der Nation und was davon übrig geblieben ist.

Es gibt Orte, die Geschichten erzählen, weil die Spuren der Vergangenheit dort immer noch sichtbar sind. Und es gibt solche, wie die Kleinstadt Winchester in Virginia: gesichtslos und stumm. Zusammen mit dem Historiker Robert Lee Hodge (auf der Ladefläche des Pick-ups) hat sich der Fotograf Gregg Segal auf die Suche nach den vergessenen Schlachtfeldern des Amerikanischen Bürgerkrieges gemacht. Gefunden hat er vor allem Beton. Seine Fotos zeigen, wie die USA mit ihrer Vergangenheit umgehen.

Bild: Gregg Segal

22. Juli 2013, 13:43 2013-07-22 13:43:55  © Süddeutsche.de/jspe/bavo

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