Das öffentlich-rechtliche Fernsehen spart - an der Information: Die Zuschauer des Hessischen Rundfunks müssen künftig auf zwei Nachrichtensendungen verzichten.
Der Hessische Rundfunk (HR) streicht im Zuge seines Sparkurses das abendliche TV-Magazin "Hessen Journal" und die 15-Uhr-Sendung "Hessen Aktuell". Das erfuhr die Süddeutsche Zeitung aus der Redaktion. Das "Journal" solle nach der Sommerpause durch eine 15-minütige Nachrichtensendung ersetzt, "Hessen Aktuell" ersatzlos gestrichen werden. Für die betroffene Redaktion arbeiten 37 Mitarbeiter, drei davon fest. "Wir sind perplex", hieß es.
Hessen - künftig weniger aktuell. (© Foto: sueddeutsche.de)
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(SZ vom 29.04.2009/woja)
Abholzungen im Amazonas-Gebiet
Das kann man allerdings auch ganz anders sehen: warum haben wir denn ein gebührenfinanziertes ÖR Fernsehen?
Doch nicht, damit es mit der 100.000ten Volksverdummungsshow um all die desinteressierten Hauptsache-goile-Schweini-Frisur-Träger dieses Landes konkurriert.
Sondern damit es informative Sendungen bringen kann, die eben nicht dauernd auf Quote gieren müssen!
Nach Ihrer Argumentation spricht nichts dagegen, die ÖR gleich zu privatisieren - was ja durchaus von interessierten Kreisen immer wieder versucht wird. Lasst uns doch bitte nicht vergessen, dass es kein Zufall ist, dass wir die Privaten Kohl und seiner Clique zu verdanken haben!
Wenn in der Hessenschau, von 19:30 bis 20:00 Uhr 3, in Worten: DREI, Moderatoren benötigt werden, um Nachrichten und Wetter "vorzulesen". Dazu werden kritische Mails gleich gar nicht beantwortet. Ein Programm, welches zum Großteil aus Wiederholungen besteht bzw. am Sonntagabend das Niveau für den Kinderkanal hat, vertreibt auch den letzten Zuschauer. Formate wie "Maintower" oder "Alle Wetter" sind bei den Privaten besser aufgehoben. Aber wie gesagt: Kritik unerwünscht.
Der HR ist dasjenige Dritte Programm, das die schlechtesten Zuschauerzahlen vorzuweisen hat. Insofern muss doch grundsätzlich über die Art des Programms nachgedacht werden und die ist nun einmal ziemlich politiklastig. Das ist nicht nur teuer, sondern kommt offensichtlich beim Publikum auch nicht an. Andere andere großer Sender Dritter Programme, wie beispielsweise der NDR, senden stattdessen Spielfilme, Krimis und Serien vergleichbar der ARD. Sie haben jedenfalls die höchsten Marktanteile. Allzu sehr braucht man also dem Hessenjournal nicht hinterher zu trauern. Das mag ja ein Presitigeobjekt des HR gewesen sein, nur zuschauen wollte doch eigentlich keiner.
es genügt doch die Pressemeldungen aus der hessischen Staatskanzlei vorzulesen.
Wer die Entwicklung des HR in den vergangen 10 Jahren verfolgt hat, der weiß, wem der Intendant und der Leiter des politischen Ressorts ihren Job verdanken. Beim ZDF hat man sich wenigstens darüber aufgeregt, aber beim HR....
Wer halbwegs objektive Informationen haben möchte, der sieht sowieso kein HR-Fernsehen. Der hört HR1 oder HR2.
Das Thema ist schon vor ein paar Tagen in der FAZ abgehandelt worden und das auch noch wesenltich umfassender. Ich nehme doch mal an, daß man in Steinhausen das Tun der Frankfurter regelmäßig beobachtet. Vielleicht handelt es sich ja um eine Info, die man nicht aus dem HR erfahren hat, sondern aus besagter Zeitung? Man weiß es nicht.
Paging