Zum Auftakt ihrer neuen TV-Show "Schmidt & Pocher" bitten Harald Schmidt und Oliver Pocher gleich die Dicke Berta von der Moderatorenfront ins Studio: Günther Jauch.
Die neue Harald-Schmidt-Sendung "Schmidt & Pocher" im Ersten startet am Donnerstag 25. Oktober um 22.45 Uhr mit Kollegen-Besuch: RTL-Moderator Günther Jauch ist erster Gast des neuen einstündigen satirischen Wochenrückblicks, wie der Sender am Montag in München mitteilte.
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Harald Schmidt im November 2000 zu Gast beim Prominenten-Special von Günter Jauchs "Wer wird Millionär". (© Foto: dpa)
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Außerdem ist Helmut Zerlett, langjähriger Bandleader von Harald Schmidts Begleitcombo während seiner Sat.1-Zeit, nach vier Jahren Pause wieder mit dabei.
Dem Sender zufolge hat Harald Schmidt das Ziel seiner neuen Sendung bereits klar formuliert: "Herr Pocher und ich werden wöchentlich auf das einschlagen, was wir am meisten lieben: das Fernsehen".
Als erster Lästerkollege ist nun also Jauch angekündigt. Dieser war ursprünglich als Nachfolger von Sonntagabend-Talkerin Sabine Christiansen im Gespräch gewesen. Im Januar beendete er jedoch überraschend die kurz vor dem Abschluss stehenden Verhandlungen. ARD-Programmdirektor Günter Struve zeigte sich bislang stets überzeugt, dass Jauch aber irgendwann zur ARD wechseln werde.
Als regelmäßiger Gast ist künftig der Arzt und Kabarettist Eckart von Hirschhausen bei "Schmidt & Pocher" dabei. Er führt durch die "Hirschhausen-Akademie", in der er "das geheime Wissen der Ärzte" an die Zuschauer weitergegeben will - von der Arztsprache über die gründliche Untersuchung bis zu kleineren Operationen am Küchentisch. Außerdem werben Schmidt und sein neuer Showpartner Oliver Pocher für die Rundfunkgebühren - unter dem Motto "GEZ ist geil".
(sueddeutsche.de/ ddp/ ihe /bgr)
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"Mehr einschlagen", sagte Fahrlehrer Schmidt, als er Fahrschüler Pocher in die schmale Lücke auf dem ARD-Wochenmarkt einwies. "Geht nicht", meinte der junge Spund, "gemeinsam sind wir unausstehlich. Könnten Sie bitte aussteigen?"
Bei Schmidts melodramatischem SAT1-Abschied schlich Jauch wie ein mitfühlendes Darmol-Männchen auf die Bühne und reichte dem gänzlich SATurierten Maestro das letzte Glas Wasser. Zur ersten BeARDigung des neuen HO-Teams braucht es wohl etwas mehr - einen Eimer.
Ich kann Schmidt verstehen. So satt mit Kohle ausgestattet und dann sich von kommentatoren auspfeifen lassen, die selber nix auf die Reihe kriegen, gekriegt haben und kriegen werden- nääähhh. Ich ähnel ihm ja im Alter, habe sicher weniger erlebt und könnte trotzdem auf Reisen gehen. Sollte er vielleicht auch, aber seine Kinder sind noch klein und müssen in die Schule. Da muss man ab und zu mal raus. Ey, der hats ja echt nicht leicht?!
Sie werden also auf das Fernsehen einschlagen. Im Klartext: Weniger Tagesrelevante Themen, mehr TV TOTAl ala Raab. Pocher reinzuholen konnte nur das Ende der Late Night bedeuten. Ich plädiere für Absetzung vor dem Anlaufen.