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Gespräch mit David Lynch – "Mit Ideen ist es wie mit Frauen"
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Eine kleine Galerie in Düsseldorf, David Lynch steht schwarz auf weiß im Raum: grellweiße Wände, davor er, in einem seiner schlotterigen Leinenanzüge. Sein dichtes Haar steht vom Kopf ab wie Präriegras, er schaut rauchend auf kleine Papierausdrucke seiner Fotos, die eigentlich schon hier sein müssten. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung erklärt er, wie er über das Malen zum Filmemachen gekommen ist.
SZ: Mister Lynch, gibt es für Sie Gemeinsamkeiten zwischen Fotografie und Film?
David Lynch: Fotografieren, Malen, Filmen bedeutet nichts anderes als Ideen zu übersetzen. Wobei bei einem Foto oft eine Assoziation reicht, während ich für die Filme über Jahre hin Ideen sammle.
SZ: Sie brauchen auch für die Fotografie immer erst eine Idee? Sie gehen nicht einfach los auf Motivsuche?
Lynch: Nein. Erst ist immer eine Idee da. Die mir auch klar im Gedächtnis bleibt.
David Lynch: New Photographs, 27. September bis 23. November 2008, Epson Kunstbetrieb, Kaistraße 7 - 9, 40221 Düsseldorf, Öffnungszeiten: Mittwoch - Freitag 14 - 20 Uhr, Samstag - Sonntag 14 - 18 Uhr
Foto: David Lynch, Filmemacher und Fotograf Text: Süddeutsche Zeitung vom 6.10.20087Interview: Alex Rühle
6. Oktober 2008, 12:58 2008-10-06 12:58:00 ©