Herrschaftszeiten, es geht den Männern an den Kragen: Frauen werden immer einflussreicher, heißt es. Manchmal zu einflussreich. Wirklich? Was Frauen mit Macht machen.
Es muss ihnen tatsächlich sehr schlecht gehen. Sie leiden. Sie werden unterdrückt, gedemütigt, entrechtet. Jeden Tag ein bisschen mehr. Geht es wieder mal um Frauen? Nein. Zumindest, wenn man der letzten Ausgabe des Magazins Focus glauben will. "Im Zweifel gegen den Mann", stand auf dem Titelblatt und: "Ist Gleichberechtigung noch gerecht?" Dann wurden ein paar Statistiken zitiert, die beweisen sollten, wie mächtig, stark und überhaupt gleichberechtigt die Frauen inzwischen doch geworden seien - so sehr, dass es nun Zeit sei, etwas für die armen, unterdrückten Männer zu tun.
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Über die Macht und eine Frau gestolpert: Edmund Stoiber. (© Foto: ddp)
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Man konnte von prügelnden Frauen lesen, von Megären, die ihren Männern die Kinder entzogen, von schwachen Knäblein, die in einer vom Weibe dominierten Welt keine Chance mehr hatten. Überall waren sie.
Beispielsweise stieg in den letzten dreißig Jahren der Prozentsatz an Frauen, die Humanmedizin studieren, von 29 auf beängstigende 61 Prozent; der Frauenanteil in den Bereichen Wirtschaft und Soziales wuchs von 27 auf 49 Prozent; und, besonders bedrohlich, in den Ingenieurswissenschaften stieg ihr Anteil auf atemberaubende 20 Prozent - von schlappen sieben Prozent im Jahr 1975. Sind das tatsächlich Indizien dafür, dass Frauen endlich ganz oben angekommen sind?
Man muss nun erst einmal ein wenig hinter die Zahlen schauen. Dann stellt man schnell fest, dass das so beeindruckend nicht ist. Es mag sein, dass Frauen besser lernen, aber in die erlesene Riege der Professoren schaffen es immer noch nur wenige - obwohl sich das in den nächsten Jahrzehnten ändern mag.
Man weiß auch, dass angesehene Berufsgruppen, in denen der Anteil der Frauen zu dominant wird, ihren gesellschaftlichen Status und ihren politischen Einfluss verlieren. So geschah es mit der Ärzteschaft in Russland. Die ist inzwischen fast ausschließlich weiblich, schlecht bezahlt und ohne Lobby. Diese Entwicklung veranlasste Carol Black, nationale Direktorin für Gesundheit und Arbeit in der britischen Regierung, vor ein paar Jahren dazu, die "Feminisierung" als langfristig schädlich für den Ärztestand zu bezeichnen: "Das ist ein Beispiel, wie ein ganzer Berufsstand herabgesetzt werden kann."
Man muss nur einmal den Beruf des Lehrers betrachten, der nur solange Ansehen genoss, solange er männlich dominiert war. Frauen, wohin man blickt. Frauen, die wenig verdienen (und die sich dann rächen, indem sie die armen Buben zu verweichlichten Gestalten machen, denen jeder männliche Kampfgeist ausgetrieben werden soll). Die Macht, sie scheint den Frauen schneller zu entgleiten, als sie sie zu fassen bekommen.
Und wenn sie es doch geschafft haben? In der soeben erschienenen und außerordentlich lesenswerten Anthologie "Herrschaftszeiten! Vom Leben unter Männern" (herausgegeben von Friederike Girst, Dumont, 2009, 312 Seiten, 16,95 Euro) berichten Frauen, die es geschafft haben, davon, wie sich das Leben so anfühlt im Patriarchat. Denn das, davon gehen sie fast alle aus, schwächelt zwar, existiert aber noch, auch wenn der Focus das anders sieht.
Lesen Sie weiter auf Seite 2, warum das Erreichte nicht reicht.
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EIn typisches Beispiel für das aktuelle , rückständige Niveau des Feminismus. Ein ungewohnter und ungeliebter, weil die Wahrheit aufzeigender Artikel des Focus wird versucht ins Lächerliche zu ziehen. Darauf eingegangen wird nicht. Fehlen etwa die Gegenargumente? Was dann kommt, ist die übliche Leier. Überraschend höchstens, dass das Märchen von den schlechter bezahlten Frauen nicht heruasgekramt wurde. Allerdings kann ja davon ausgegangen werden, dass es noch ein paar Mal dieses Jahr durch die sueddeutsche und den Rest der gegenderten Medien geistern wird. Frau Steinberger & Co. scheinen nach wie vor nicht zu realisieren,dass die Realität, die immer mehr Männer und junge Frauen wahrnehmen, die des Focus ist. Denn wer einmal die femnistische Opferpropaganda überdenkt, kommt nicht umhin, die mittlerweile erhebliche Männerbenachteiligung in Deutschland zu erkennen.
Sie wollen doch wohl nicht sagen, dass jede Hausfrau ein Hascherl ist. Sie suchen glaube ich auch nur Streit und wollen verdrehen, oder aber Sie fühlen sich angesprochen.
Habe ich auf Frauen herabgesehen, die sich für Hausfrauen-Dasein entschieden haben? Nein! Aber .... ich kenne genügend Frauen, die sich nach etlichen Jahren in der Tat haben scheiden lassen, weil ihnen dieses Leben nicht mehr behagte.
Pseudo-Machos wollen in der Tat das Hascherl am Herd, aber ganz gewisse keine selbstbewusste Frau, die ganz gewiss auch Hausfrau sein kann!
das mit den Frauen? Viele von Ihnen haben nach außen ein überzogenes Selbstbewusstsein bei dem man nicht weiß woher sie es eigentlich nehmen. Eine Frau soll ein Partner sein, genauso wie ein Mann ein Partner sein soll. Hier geht es immer nur um die Begriffe "dominiert" und "Macht". Wenn eine Frau sich heute für einen Beruf und Karriere entscheidet - bitte. Aber nicht rumjammern wenn sie dann 40 Jahre alt sind, was nachholen wollen, und auf den Plan kommen sie haben was versäumt (Kinder).
"Sie haben meinen Beitrag nicht verstanden, aber das macht nichts, das gibt es eben!"
doch hat er....
...egal wie Sie es gemeint haben, geschrieben haben Sie
"Ich gehöre auch zu der selbstbewussten Spezies, und "mein Mann", der Theologe ist, würde bestimmt keine Frau akzeptieren, die ein "Hascherl am Herd" ist, das tun im Grunde genommen nur die Pseudo-Machos!"
...
Ich habe dies nicht verallgemeinert, sondern von MEINER Beziehung geschrieben. Sie wolten nur verdrehen, was ich schrieb.
Es ging darum, dass es eben AUCH Männer gbt, die eine selbstbewusste Frau an ihrer Seite haben wollen, die auch beruflich gefordert wurde/wird!
Wenn Sie sich - wie ich sie nenne - Pseudo-Machos anhören, dann finde ich es nicht lustig, wenn sie sagen, dass eine Frau ins Haus gehört und sich nach ihnen zu richten hat.
Pardon, und wieviele Frauen stellen nach 15 Jahren Hausfrauen-Dasein fest, dass ein großer Teil des Lebens an ihnen vorübergezogen ist. Warum kommt es denn zu dermaßen vielen Scheidungen?
Wenn sich eine Frau für den einen oder anderen Weg entscheidet, dann ist das voll in Ordnung, aber es kann schon auch passieren, dass sie von ihrem Mann unter Druck gesetzt wird, weil er in ihr "nur" die Hausfrau sehen will, wobei Hausfrauen auch enorm viel leisten - was ich allerdings noch, abgesehen von Kindern, alles neben meiner Berufstätigkeit machen musste.
Sie haben meinen Beitrag nicht verstanden, aber das macht nichts, das gibt es eben!
Paging