Frankreich Rockstar Johnny Hallyday mit 74 Jahren gestorben

Frankreichs Rock-Ikone Johnny Hallyday ist tot.

(Foto: AFP)
  • Der französische Rockmusiker Johnny Hallyday ist tot. Er starb in der Nacht im Alter von 74 Jahren.
  • Hallyday galt als der französische Elvis Presley.
  • Über Jahrzehnte hinweg füllte er Stadien. Im Laufe seiner Karriere verkaufte er mehr als 100 Millionen Platten.

Die französische Rock-Ikone Johnny Hallyday ist tot. Das bestätigte das französische Präsidentenbüro. Der Musiker starb im Alter von 74 Jahren. In jedem Franzosen stecke etwas von Hallyday, würdigte Emmanuel Macron den Rockstar. "Er hat einen Teil von Amerika in unser nationales Pantheon gebracht." Hallyday galt als der französische Elvis Presley. Über Jahrzehnte hinweg füllte er Stadien. Im Laufe seiner Karriere verkaufte er mehr als 100 Millionen Tonträger.

In Frankreich war er eine Institution, bekam sogar eine Briefmarke zu seinen Ehren. Sein künstlerisches Schaffen spannte sich über mehr als fünf Jahrzehnte. Hallyday litt seit längerer Zeit an Lungenkrebs. Neben Macron war Céline Dion unter den ersten Prominenten, die ihr Beileid bekundete. Auf Twitter schrieb sie, Hallyday sei ein Riese im Showbusiness und eine wahrhaftige Ikone gewesen.

Hallydays schillernde Bühnenpräsenz wurde von Sängern wie Elvis Presley deutlich geprägt. Musikalisch inspiriert wurde er von Größen wie Chuck Berry und Buddy Holly. Geboren wurde Hallyday am 15. Juni 1943 als Jean-Philippe Smet in Paris als Sohn eines belgischen Varieté-Künstlers und eines französischen Models. Nach der Trennung seiner Eltern kümmerte sich eine Tante um den Jungen. 1960 gab er sein erstes Konzert. Er interessierte sich früh für den aus den USA kommenden Rock'n'Roll und trat mit Elvis-Presley-Songs auf.

Noch in diesem Sommer tourte Hallyday mit den beiden Chanson-Größen Jacques Dutronc und Eddy Mitchell unter dem Titel "Vieilles Canailles" (Alte Halunken) durch Frankreich, Belgien und die Schweiz.