Mario Adorf wird 80 und spielt immer noch alle an die Wand. Für seine Kunst wurde er mit zahlreichen Preisen geehrt - nur ein Wunsch blieb ihm bislang verwehrt. Sein Leben in Bildern.

Wer das "beeindruckende Lebenswerk" eines "Ausnahme-Schauspielers", des "einzigen deutschen Weltstars", wie er immer wieder genannt wird, ganz ohne Phrasen würdigen will, dem bleibt zunächst einmal die Flucht in die Zahlen: Mario Adorf, Sohn eines italienischen Chirurgen und einer deutschen Röntgenassistentin, der an diesem Mittwoch seinen 80. Geburtstag feiert, spielte mehr als 120 Film- und Fernsehrollen. Oder es bleibt ein Blick ins Fotoarchiv.

Seinen ersten großen Leinwanderfolg feierte Mario Adorf in Nachts, wenn der Teufel kam (1957). Darin spielte er den naiv-brutalen Massenmörder Bruno Lüdke so überzeugend, dass er einen Bundesfilmpreis für seine schauspielerische Leistung erhielt - und die folgenden Jahre erst mal auf die Rolle des Bösewichts festgelegt war.

Text und Bildauswahl: Lena Schilder/sueddeutsche.de/kar/rus/lala

2. Juli 2009, 15:42 2009-07-02 15:42:19  © sueddeutsche.de/ls