Die Hände meiner Mutter

Plötzlich bricht in Markus (brillant: Andreas Döhler) ein 30 Jahre lang verdrängtes Kindheitstrauma auf: die Erinnerung an den sexuellen Missbrauch durch seine Mutter. Eine Geschichte, die den Atem stocken lässt. Packend geschildert von Florian Eichinger, der nicht den Skandal dramatisiert, sondern die Erschütterung des Helden seismographiert: seine Verzweiflung und seinen Mut beim Kampf gegen die familiären Mauern des Schweigens. Von Rainer Gansera

Bild: Kinescope Film 1. Dezember 2016, 09:022016-12-01 09:02:03 © SZ.de/efri