Blade Runner 2049

Ridley Scotts "Blade Runner" war weniger ein Cyberpunk-Actionfilm als ein Bildgedicht über die Verlorenheit des Menschen - und die Sehnsucht seiner künstlichen Schöpfungen, der Replikanten. Regie-Alleskönner Denis Villeneuve ist sich des großen Erbes bewusst. Er schafft neue halluzinatorische Endzeitbilder und folgt Blade Runner K. (Ryan Gosling), der Zweifel an seiner Mission bekommt - und an seiner Künstlichkeit. Spätestens, wenn in der Todeszone von Las Vegas Harrison Ford auftaucht, bewegt sich der Film auf Augenhöhe mit dem Original. Von Tobias Kniebe

Bild: AP 5. Oktober 2017, 16:372017-10-05 16:37:06 © Süddeutsche Zeitung vom 5.10.2017/khil