Es ist offiziell: Eine Amerikanerin wird 2012 Kassel regieren. Carolyn Christov Bakargiev leitete in diesem Jahr die Biennale von Sydney - nun geht sie zur Documenta.
Die US-Amerikanerin Carolyn Christov Bakargiev soll Leiterin der 13. Kasseler Documenta im Jahr 2012 werden. Die 50-jährige Ausstellungsmacherin und Schriftstellerin habe sich gegen fünf Konkurrenten durchgesetzt, teilte die Findungskommission der Documenta am Mittwoch in Kassel mit. Sie ist damit die zweite Frau nach Catherine David 1997, die die weltweit anerkannte Schau moderner Kunst kuratieren wird.
Die neue Documenta-Chefin: Carolyn Christov Bakargiev. (© Foto: Ben Symons/Biennale of Sydney)
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Carolyn Christov Bakargiev stammt aus New Jersey und hat in Italien Literatur und Kunstgeschichte studiert. Sie ist künstlerische Direktorin des Turiner Castello di Rivoli und leitete in diesem Jahr die Biennale von Sydney; im Jahr 2001 war sie Jurymitglied der Venedigbiennale.
Die 13. Documenta wird vom 9. Juni bis zum 16. September 2012 zu sehen sein. Die Documenta wurde 1955 in Kassel gegründet und gilt als eine der bedeutendsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst weltweit.
(SZ vom 3.12.2008/ddp/dpa/rus/jb)
Venizelos kritisiert IWF-Chefin
Wer braucht eigentlich die Documenta? Mit dem Loch im Boden (macht jeder Bauer, wenn er Zaunpfähle setzt) hatte man ja schon Kassel etwas Publizität verschafft. Der Rest kannst du vergessen, Jahr für Jahr.
Im Traum erschien dem KUNSTZEITUNGs Chef SCHMID der Vorschlag Findungskommissare als Kuratoren: Zuletzt habe so manche/r documenta-Leiter/in mit KUNST mehr eigene Visionen und Reflexionen illustriert, als der KUNST selbst jenen Atem zu geben, den eine Ausstellung braucht. Und: seit der d10-DAVID-documenta bis zur BUERGELiade (d12) habe man fleißig daran gearbeitet, der Liebe (zum Kunstwerk) den Garaus zu machen. Auch der Medientheoretiker Peter WEIBEL meinte zu SCHMID: Der Traum sollte wahr werden. Ich finde Ihre Idee, die documenta-Findungskommission sollte selbst documenta-Leiter werden, ausgezeichnet und für eine documenta im 21. Jahrhundert adäquat. Alle Mitglieder des Teams verfügen über so viele Kompetenzen, dass es eine Illusion wäre zu glauben, die Kompetenzen eines einzelnen Kurators könnten umfangsgleich sein. Sie sollten diese Idee weiter propagieren, weil ich sie wirklich überzeugend finde. Eine bessere Leitung der documenta als das Team, das einen Leiter finden soll, wird es nicht geben. (KZ) Nun die Enttäuschung: Die d-XIII-Findungs-Kommission wollte (sollte ?) unbedingt eine Ein-Mann/Frau-Schau zur d13 haben. Kritik zur BUERGELiade und BAKARGIEViade aktuell in: ZUKUNFT der documenta: documenta-ChefIn für 2012 gesucht Zur vorläufigen UNREFORMIERBARKEIT der documenta-Institution (ZEIT Online). Website zur documenta 13 als kritische documenta-Dokumentation rund um die miserabele Kultur&Kunst-Politik in Hessen, die an Ewig-Gestrigem festhalten will. Parteien in Hessen scheinen Lehren aus den Verlusten bei der vorangegangenen Hessenwahl nicht gezogen zu haben (siehe Parteitage ohne KULTUR/KUNST-Diskussion, Anträge etc.). Hoch lebe Hochnäsigkeit, Arroganz der Macht, Überheblichkeit, Inkompetenz, Unfähigkeit ( )! KULTUR-Kompetenz passt offenbar nicht zu den MACHT-Ansprüchen der Politik(er) in Hessen. Sollten sich im Superwahljahr 2009 und Darwin-Jahr die Wähler nicht dafür bedanken?!
Die von einer 1. Findungs-Kommission (FK; Politiker) Hessens bestimmten Mitglieder einer 2. FK J. Backstein, M. J. Borja-Villel, K. Halbreich, P. Herkenhoff, O. Ho, U. Kittelmann, K. König, E. A. Macgregor, R. Wolfs stimmten für eine FRAU, die das Kunstwelt-Spektakel documenta 13 leiten soll: Gegen 5 Kandidaten hat sich die 50jährige künstlerische Direktorin des Turiner Castello di Rivoli (Museum für zeitgenössische Kunst) durchgesetzt: d13-Macherin Carolyn Christov BAKARGIEV. BAKARGIEV würde in ihrer Arbeit vor allem auf die Beziehungen zwischen der historischen Avantgarde und der zeitgenössischen Kunst schauen, liest man. Über das Verhältnis zwischen zeitgenössischer Poesie und Malerei schrieb die Chefin eine Diplomarbeit.
Die d13 findet vom 09. 06. bis 16. 09. 2012 in Kassel statt. Der AUFSICHTSRAT der privatrechtlich organisierten documenta und Museum Fridericianum Veranstaltungs-GmbH (mit Bernd LEIFELD, Geschäftsführer), wird mit 5 VertreterInnen des Landes Hessen, 5 VertreterInnen der Stadt Kassel und 2 VertreterInnen der Kulturstiftung des Bundes am 03.12.08 (trotz Politik(er)-Notstand in Hessen) zur beginnenden BAKARGIEViade die Zustimmung geben; die BUERGELiade (d12) war kläglich gescheitert siehe das Mahnmal der 101 Verrisse zur d12 (WWW etc.). dpa meldet, BAKARGIEV sei in der Öffentlichkeit kaum bekannt.
Frage: Ist mit der kulturellen Mutation der documenta zur BAKARGIEViade ein spürbarer Beitrag für die KULTUR&KUNST-Evolution weltweit zu leisten!? Kasper König wird als Sprecher der FK die Wahl begründen müssen. Der umstrittene, oft kritisierte und noch das Sagen habende selbstherrliche d13-INSTITUTIONs-Mann LEIFELD wollte im Gespräch mit Medienvertretern die Ernennung BAKARGIEVs zur Chefin weder bestätigen noch dementieren. Mehr Kritik zum ungelösten Fall documenta in: ZUKUNFT der documenta: documenta-ChefIn für 2012 gesucht Zur vorläufigen UNREFORMIERBARKEIT der documenta-Institution (documenta-Dokumentation zur miserabelen Kultur-Politik in Hessen; ZEIT Online).