Der amerikanische Stil-Kritiker Richard Blackwell kürt zu Beginn jedes Jahres die schlechtest angezogenen Stars und kommentiert seine Wahl spitzzüngig. Diesmal entdeckte er die "geistlose Venus von Beverly Hills" und die "küssenden Cousinen unter den Couture- Kriminellen". Eine Bildergalerie.
Die amerikanische Hotelerbin Paris Hilton führt in diesem Jahr die Blackwell-Liste der "am schlechtesten angezogenen Frauen" an. Madonna und Britney Spears teilen sich den zweiten Platz, gefolgt von Popstar Shania Twain. Das gab der scharfzüngige Stil-Kritiker und frühere Modedesigner Richard Blackwell am Dienstag in Los Angeles bekannt.
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Celine Dion: Gehört unbedingt in den Club - finden wir auch. (© Foto: AP)
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Bereits zum 44. Mal verteilte er Noten für die Prominenten-Garderobe im zurückliegenden Jahr. Unter den unmodischen "Top Ten" platzierten sich unter anderem die Schauspielerinnen Diane Keaton, Melanie Griffith, Courtney Love und Lara Flynn Boyle sowie die Sängerinnen Missy Elliott, Céline Dion und Jessica Simpson.
Partygirl Paris Hilton kann sich nun mit dem von Blackwell verliehenen Beinamen "geistlose Venus von Beverly Hills" schmücken. Sie tue "alles, um abscheulich zu wirken, um alle anderen darin auszustechen."
Madonna und Spears sollten als "küssende Cousinen unter den Couture- Kriminellen" verhaftet werden, empfahl der Modekritiker.
Melanie Griffith kam als "Botox-Kakadu in einem Dali-Gemälde" ebenfalls schlecht weg.
Denn schlägt der Kritiker auch versöhnliche Töne an und vergibt seinen Stars: "Viele von ihnen sehen besser aus als je zuvor, und es war schwierig, zehn schlechte zu finden."
In der Sparte "Fabulous Fashion Independents" zeigt sich Blackwell darum gnädig. Nicole Kidman, die schon im vergangenen Jahr für ihren guten Geschmack gelobt wurde, führt die Liste der am besten angezogenen Prominenten an.
Auch Jennifer Garner, Diane Lane, Salma Hayek, Sarah Jessica Parker und TV-Talkerin Oprah Winfrey erhielten die Zustimmung des Modekritikers.
Nach US- Medienberichten konnte Blackwell sein mehr oder weniger gefürchtetes Urteil aus Gesundheitsgründen nicht vor laufender Kamera präsentieren.
Bereits in den letzten beiden Jahren hatte er den traditionellen Fernsehauftritt abgesagt.
(sueddeutsche.de/dpa/AP)
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