... Erzählungen seiner Kindheit. Die Anregung für sein zweites Buch "Die kleine Hexe" aus dem Jahr 1957 bezog Otfried Preußler allerdings nach eigener Aussage aus den Gute-Nacht-Geschichten, die er seinen Töchtern abends vorlas, um ihnen die Angst vor Hexen zu nehmen.

"Die kleine Hexe" wurde zu einem gigantischen Verkaufshit und in 47 Sprachen übersetzt. Die Erzählung handelt von der kleinen Hexe, die den Hexenrat gegen sich aufbringt, weil sie nicht böse ist und stattdessen gute Taten vollbringt. Zur Strafe wird sie dazu verdonnert, das Holz für den Scheiterhaufen in der Walpurgisnacht zusammenzutragen. Sie rächt sich, indem sie den großen Hexen "das Hexen abhext" und deren Zauberbücher und Besen herbeizaubert, die sie als Scheiterhaufen für die Walpurgisnacht verwendet.

Bild: Thienemann Verlag 20. Februar 2013, 14:582013-02-20 14:58:59 © Süddeutsche.de/pak/rus