Maria Furtwängler und Matthias Koeberlin sind die besten deutschen Fernsehschauspieler des Jahres 2007. Götz George erhielt für sein Lebenswerk den Ehrenpreis.
Der 33-jährige Koeberlin erhielt die begehrte Trophäe am Samstag für seine Rolle in der ProSieben-Produktion "Tornado - Der Zorn des Himmels".
Starglamour in Köln - Frauke Ludowig auf dem roten Teppich. (© Foto: AP)
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Mit seiner Leistung konnte sich Koeberlin gegen seine Schauspieler-Kollegen Ulrich Tukur ("Mein alter Freund", ZDF) und Friedrich von Thun ("Der falsche Tod", ZDF) durchsetzen.
Furtwängler wurde für ihre Darstellung der Kommissarin Charlotte Lindholm im "Tatort" und nicht für ihre Hauptrolle im ARD-Zweiteiler "Die Flucht" mit dem Deutschen Fernsehpreis in Köln ausgezeichnet.
Ebenfalls als beste Hauptdarstellerin nominiert waren Nadja Uhl in der ARD-Fernsehverfilmung der Autobiografie "Nicht alle waren Mörder" von Michael Degen sowie Veronica Ferres für das ARD-Drama "Vom Ende der Eiszeit".
Die meisten Fernsehpreise bekam jedoch "Die Flucht", und zwar für Gabriela Maria Schmeide als Beste Schauspielerin Nebenrolle, für die Beste Musik (von Enjott Schneider) und für die Beste Ausstattung (von Knut Loewe und Wiebke Kratz).
Die Auszeichnung als "Bester Fernsehfilm/Mehrteil" erhielt jedoch die ARD-Familienkomödie "Rose" mit Corinna Harfouch.
Die Auszeichnung für die beste Informationssendung ging in diesem Jahr mit "RTL Aktuell" an einen privaten Sender.
Den Fernsehpreis für die beste Sitcom erhielt die Büro-Satire "Stromberg" mit Christoph Maria Herbst. Als beste Unterhaltungssendung wurde "Schlag den Raab" mit Stefan Raab und Matthias Opdenhövel geehrt.
Die Trophäe für den besten Schauspieler in einer Nebenrolle erhielt Gabriela Maria Schmeide für ihre Rolle in dem ARD-Weltkriegsdrama "Die Flucht".
Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1993 von ARD, RTL, Sat.1 und ZDF zur "Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen" verliehen.
Vergeben wurden die Trophäen in 21 Kategorien. Schauspieler Götz George erhielt den diesjährigen Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises für sein Lebenswerk.
Ex-Formel-Eins-Profi Michael Schumacher wurde für seine außergewöhnliche sportliche Karriere mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.
In seinem Roman „Canale Mussolini“ erzählt Antonio Pennachi von der Trockenlegung der pontinischen Sümpfe im italienischen Faschismus. Jetzt lesen ...
(AP/dpa/ddp)
Single Awareness Day
Warum denn gesammelter Blog-Zorn über das alljährliche Vanity Fair? O lasset sie doch schaulaufen - wann sieht man schon mal soviel menschliche Komödie auf einen Haufen:
Unseren lebenslänglich Götz(en) gib uns heute;
die Verlegersgattin als "Iphigenie auf Aulis" kurz vor der Opferung;
einen berufsversehrten Testpiloten, als sei er kurz aus Roswell ausgebüxt;
wiedergängerische Nachrichten-Spitzenkloeppler;
"Schmäh den Kräh" in Demutshaltung;
das rasierte Agassi-Eichhörnchen als Sitcom-Doppelgänger;
salfränkische Erziehungsdiktatur in persona;
den beckmännischen Hamlet "Spein oder nicht spein";
kurz: lauter veranstaltete Schrammlpriolen.
Ich find's nett - eene Besuch im Zoo, ooo, ooo, ooo.
Es fällt schon gewaltig auf, daß es immer dieselben Preisträger sind. Aus Kostengründen empfiehlt sich ein Wanderpokal.
Vielleicht sollte aber auch die beste Leistung honoriert werden und nicht der bekannteste Namen?
Da sich das oeffentlich-rechtliche deutsche Fernsehen ja eh' komplett aus den Zwangsgebuehren (GEZ) und der deutschen Filmfoerderung (sprich Steuertopf) bedient, kann von Leistung wohl keine Rede sein. Wonach sollte sich dieses Kriterium denn auch richten.
Wie auch immer, da alle Schauspieler aus diesen oeffentlichen Toepfen gefuettert werden, kann man sie nur als Staatsbedienstete bezeichnen (und die duerfen ja keine Geschenke annehmen, oder?).
Diese Bande schreckt auch vor nichts mehr zurueck!
Stefan Niggemeier hat das Zeugs "live" im Blog kommentiert.
Dazu zig Kommentare von anderen.
Wunderbar.
Bei: we we we. fernsehlexikon.de/blog/der-deutsche-fernsehpreis-2007-live/
Tausche Entern statt Kentern gegen Bravo Bernd vom KIKA
gruss
Paging