Computerspiele (III) Mehr Hitze als Licht

Viel geredet, nichts geklärt: Die Gewalt in Computerspielen bleibt ein ungelöstes Problem.

Von BERND GRAFF

Es gehört zum Generationenkonflikt, dass Eltern Fehlentwicklungen fürchten, wenn sie ihre Einflussmöglichkeiten auf den Nachwuchs schwinden sehen.

Aus dem "neuen" ´Counter-Strike: Source´: Auf "cs_havana" hat sich ein Terrorist zwischen den Geiseln verschanzt.

(Foto: Foto: Vivendi / GameStar)

Denn zu diesem Konflikt gehört auch, dass Heranwachsende mit der Verlässlichkeit von Kompassnadeln genau die Vergnügungen zu suchen und zu finden scheinen, die am weitesten von den elterlichen Polen entfernt sind.

Derzeit erhitzen sich die Gemüter an dem, was man pauschal "neue Medien" nennt, also am Internet und an den Computer- wie Konsolenspielen.

Grundsätzlich wird es, wenn das Faible für die immer schnell in einen Topf geworfenen "Shooter" generell in Frage gestellt wird, weil Eltern schlimme Wirkungen der Bilder befürchten.

Einer dieser inzwischen schon fast klassisch gewordenen Aufreger ist seit zwei Tagen in einer neuen Version in den Läden: "Half-Life 2" mit "Counter-Strike: Source".