Comeback des Meisterdetektivs Wiederauferstehung zum Jubiläum
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Watsons Charakter sei härter als im Original - und das Ende passe nicht zu Holmes. Zufrieden allerdings konstatiert der Verein, dessen Mitglieder unter anderem in originalgetreuen Kostümen zu Lesungen reisen, dass ihr Idol nun wieder öfter Schlagzeilen macht.
Lieben das Leben und die Kostüme aus der Zeit ihres Idols: Die Mitglieder der Deutschen Sherlock-Holmes-Gesellschaft.
(Foto: Olaf Maurer)Erst im Oktober und November etwa kamen drei komplett neue Hörspiel-Abenteuer aus der Feder von Marc Gruppe heraus. Die Begeisterung wird auch 2012 nicht weniger werden. Im Gegenteil. Dann sendet die ARD die zweite Staffel der phänomenal-modernen BBC-Serie Sherlock.
4,4 Millionen Zuschauer wollten im Sommer Benedict Cumberbatch als Holmes in der Mini-Serie sehen. Als digitalen, hyperaktiven, sexuell nicht festgelegten Irren mit iPhone. Eine Offenbarung. So futuristisch kann der alte Ermittler sein? Kann er. "Wir freuen uns sehr, dass es im neuen Jahr weitergeht," heißt es aus der ARD-Pressestelle.
2012 setzt Sherlock also sein Comeback fort. Auch touristisch gesehen. In der Schweiz wird der Weg zum Reichenbachfall, Sherlocks literarischem Todesort, neu beschildert. Das Sherlock-Café in dem Eifel-Städtchen Hillesheim plant eine große Ausstellung, die Deutsche Sherlock-Holmes-Gesellschaft eine Messe auf Burg Lissingen.
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Alles kein Zufall, sondern einem besonderen Datum geschuldet: 1887 erschien das erste Holmes-Buch Eine Studie in Scharlachrot - vor bald 125 Jahren also. Auch wenn es dieses Jubiläum eigentlich nicht gebraucht hätte, um den Detektiv neu zu entdecken: Neue und alte Sherlock-Fans werden sich so oder so freuen, dass sie es getan haben.
SHERLOCK HOLMES: Spiel im Schatten (Warner Bros), ab 22.12. im Kino
ANTHONY HOROWITZ: Sherlock Holmes: Das Geheimnis des weißen Bandes (Insel), 19,90 Euro ab 12.12.
MARC GRUPPE: Sherlock Holmes, Folge 1-3 (Titania Medien)