bushido snoop dogg

Als da wären:

1) Sein unaufhaltsamer Aufstieg. Kein Zweifel bleibt nach den Einführungsseiten daran, wer Deutschlands größter, bester, schönster, fähigster, durchsetzungskräftigster und vor allem bestverdienendster Hiphop-Star ist - obwohl seine Lieder nicht im radio laufen. Bushidos Meinung nach kann es nur einen geben, und seine Mama hat immer schon gewusst, dass es der Junge weit bringen wird. Deshalb kann er es sich auch leisten, Snoop Dogg (Foto) am Telefon eine Abfuhr zu erteilen, als dieser um Unterstützung für sein Konzert ersucht.

2) Seine Gegner. Es ist ja nicht so, dass Bushido jedem, der ihm irgendwie quer kommt, direkt eins aufs Maul geben würde. Es ist noch viel schlimmer. Der selbsternannte King of German Hiphop gefällt sich in der Rolle dessen, der austeilt, auch wenn ihn gar niemand angreifen wollte. Unzählige Textpassagen zeugen davon, am dringlichsten aber eine besondere, die wir uns später noch ansehen werden.

3) Die Sache mit den Frauen. Alles Schlampen, außer Mutti - dieser Leitspruch gilt für unseren Helden ganz besonders, da ihn nämlich seine große Liebe "Selina" bitterlich enttäuscht hat. Warum, wird eigentlich nicht deutlich, obwohl er immer wieder darauf zurückkommt. Seit dieser wegweisenden Erfahrung jedenfalls kann er keiner Frau mehr trauen und wird sie fortan nur noch benutzen, um sich an der Frauenwelt zu rächen. Zitat: "Selina hat mich zu diesem Monster gemacht."

4) Seine Familie. Neben seinen Eltern, die später noch mal Thema sein werden, sind das alle, die ihn beschützen. Es handelt sich dabei um einen Männer-Clan, dem er selbst Mafia-ähnliche Strukturen zuschreibt, und dessen Lieblingsbeschäftigung (neben dem Verteilen von "Schellen" und härteren Prügeln bis hin zu Schusswaffengebrauch) es ist, im eigenen Café in Berlin zu "chillen". Und damit kommen wir zu Bushidos Lieblingswörtern:

Foto: dpa

5. Februar 2010, 14:48 2010-02-05 14:48:00