- zum vorherigen Bild
-
Bildergalerie – Der Künstler kauft sich selbst
- zum nächsten Bild
Angeblich in einem Geschäft in Islington fand Hirst den Schädel eines etwa 35 Jahre alten Mannes, der Ende des 18. Jahrhunderts gestorben sein soll. Er ließ das Original in Platin abgießen und mit 8601 lupenreinen Diamanten im Gesamtgewicht von 1106.18 Karat besetzen. Auf der Stirn prangt ein tränenförmiges Herz, ein 52.50-Karat-Diamant aus Angola. Alle Steine, betonten Hirst und seine Mitarbeiter, stammten aus ethisch korrektem Edelsteinhandel. Als das Werk am 3. Juni zum ersten Mal vorgestellt wurde, zeigten die weltweiten Schlagzeilen, dass Damien Hirst vor allem das funkelnde Symbol für den anhaltenden Boom des internationalen Kunstmarktes geschaffen hatte. Dass es zugleich das erste Anzeichen für das Ende des Höhenfluges abgeben würde, kann Hirst zu diesem Zeitpunkt noch nicht geahnt haben.
Foto: Reuters
3. September 2007, 14:35 2007-09-03 14:35:00