Und selbst jene, die tief genug in die komplexe Tattooszene eintauchen könnten, weil sie Farbkleckse von Kunst unterscheiden können, werden nicht alle vom neuen Trend angesprochen werden. Denn Tattoo bleibt Tattoo und damit für viele einfach nur Verschandelung. "Menschen, die Tätowierungen zum Beispiel aus ethischen Gründen ablehnen, werde ich mit meinen Arbeiten wohl auch nicht erreichen", sagt Valentin Hirsch. Und Amanda Wachob entzieht sich solchen Diskussionen ganz. Wenn ihr die menschlichen Leinwände zu anstrengend werden, verlegt sie sich auf Stillleben und tätowiert Orangenschalen.

Alle Bilder stammen aus dem Buch Forever - The New Tattoo - Gestalten, 2012. 256 Seiten, 39,90 Euro.

14. Dezember 2012, 08:232012-12-14 08:23:07 © Süddeutsche.de/cag/pak/rus