Bildband "Forever - The New Tattoo"Expressionismus, der unter die Haut geht

Tätowierungen gelten immer noch als hip, originell ist das "Arschgeweih" aber schon lange nicht mehr. Eine Generation junger Künstler will den Tattoo-Trend revolutionieren. Die Kunstwerke für die Haut, inspiriert von Kunstgeschichte und Grafikdesign, sind nun in einem Buch zu bewundern.

Tätowierungen schockieren heutzutage kaum noch jemanden. Eine Generation junger Künstler möchte stattdessen beeindrucken und lässt sich dafür von Illustrationen, alten Gemälden und dem Grafikdesign inspirieren.

"Mich haben von Anfang an die schwarzen Konturen gestört", sagt Amanda Wachob. "Nicht jeder Kunde möchte ein Tattoo, das wie eine Zeichnung oder ein Comic aussieht. Und wenn sich an einem Tag vier Leute fast dieselben traditionellen Zigeunerinnenköpfe stechen lassen, dann sollte man als Tätowierer vielleicht über neue Ideen nachdenken." Also experimentierte die New Yorkerin, die nach dem Abschluss der Kunsthochschule beim Tätowieren gelandet ist, mit Formen, Farben und Techniken.

Text und Bildauswahl: Süddeutsche.de/Britta Helm

Bild: Gestalten 14. Dezember 2012, 08:232012-12-14 08:23:07 © Süddeutsche.de/cag/pak/rus