Goldener Bär für den besten Film:

"La teta asustada" ("The Milk Of Sorrow") von Claudia Llosa (Peru/Spanien)

Die Gewinnerin des Goldenen Bären, die peruanische Regisseurin Claudia Llosa, sah sich von dem Preisregen für ihren argentinischen Kollegen (siehe nächstes Bild) in den Schatten gestellt. Ihr Film "The Milk of Sorrow" handelt von einer jungen, zur indigenen Bevölkerungsgruppe gehörenden Frau in Peru, die von Kindheit an traumatisiert ist. In teils skurrilen, teils poetischen Bildern erzählt der Film die Geschichte einer Heilung durch Krise. Als ihre Mutter stirbt, muss die junge Frau lernen, sich ihren Ängsten zu stellen. "The Milk of Sorrow" beeindruckte vor allem durch das minimalistische Spiel der Hauptdarstellerin Magaly Solier, deren ausdrucksstarkes Gesicht zum Spiegel einer widersprüchlichen Gesellschaft wird.

Foto: AFP

15. Februar 2009, 11:24 2009-02-15 11:24:00  ©