Landschaft als Weltbild Museum Wiesbaden
Die Bilder. Von Volker Breidecker

Von unerwarteten Perlen und plötzlichen Lichtblicken: Der Wiesbadener Ausstellung "Landschaft als Weltsicht" geht es um die gegenseitige Konfrontation der verschiedensten Medien. Ob Malerei, Fotografie, Film oder Video - die Schau präsentiert die unterschiedlichen Blicke auf Landschaften in den vergangenen 400 Jahren.

Jorge Luis Borges schilderte einmal einen Maler, der sein ganzes Leben lang Landschaften, Berge, Flüsse, Bäume darstellte, um am Ende zu bemerken, dass er nie etwas anderes gemalt hatte als sein Selbstporträt: Und dies nicht deshalb, weil er die äußere Wirklichkeit nach Maßgabe seiner subjektiven Empfindungen verändert hätte, sondern weil auf allen seinen Bilder zu sehen war, wie er die Welt betrachtete.

Cuno Amiet (1868– - 1961): Waldschneise bei Trimbach, 1920 Öl auf Leinwand, 86 x 66 cm.

Text: Volker Breidecker/SZ vom 16.08.2011

Bild: Privatsammlung

16. August 2011, 14:31 2011-08-16 14:31:32  © SZ vom 16.08.2011/cris

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