Ausstellung in Iran:Bilder für eine neue Zeit

Die Ausstellung der Farah-Diba-Sammlung in Teheran ist ein Scoop der liberalen Kräfte in Iran.

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(Foto: Stefan Kornelius)

Die Bilder aus der Farah-Diba-Sammlung im Teheraner Museum entfalten eine gewaltige politische Wirkung. Gezeigt werden Gemälde sowohl der westlichen als auch der iranischen Moderne. Jalil Ziapour (1920 - 1999) etwa gilt als der "Vater der modernen iranischen Malerei". In der Ausstellung "Berlin-Rome Travelers" wird sein Werk "Autumn leafs" von 1960 gezeigt.

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(Foto: Stefan Kornelius)

Auch Abolghassem Saidi, geboren 1926, gehört zur Garde jener Künstler, die die moderne iranische Kunst weiterentwickelten. Der Künstler erhielt seine Ausbildung an der École des Beaux Arts in Paris. Er arbeitet häufig immer wieder an seinen Bildern, so dass sich für viele kein konkretes Entstehungsjahr angeben lässt. Im Bild betrachten zwei Frauen sein Gemälde "Untitled" von 1973.

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(Foto: Vahid Salemi/dpa)

Pablo Picasso ist in der Teheraner Ausstellung mit seinem Werk "The Painter and his model" von 1927 vertreten.

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(Foto: Vahid Salemi/dpa)

Der niederländisch-französische Fauvist Kees Van Dongen (1877 - 1968) machte sich mit seinen sinnlichen - bisweilen schrillen - Frauenporträts einen Namen. Zur Farah-Diba-Sammlung zählt sein Werk "Trinidad Fernandez" von 1910, das nun in Teheran ausgestellt wird.

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(Foto: Vahid Salemi/dpa)

Zu den Pionieren der iranischen Moderne zählt auch der 1937 geborene Hossein Zenderoudi. Zwei Besucher der Ausstellung betrachten eines seiner großflächigen Werke.

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(Foto: Vahid Salemi/dpa)

Kurz vor der iranischen Revolution im Jahr 1979 kaufte Farah Diba auch Andy Warhols "American Indian" (1976) an.

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(Foto: Stefan Kornelius)

Ein Gradmesser für den Stand der Liberalität: Frauen mit Tschador vor Jackson Pollocks "Mural on Indian Red Ground" (1950).

© SZ vom 21.3.2017 - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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