In der jungen Zielgruppe hat sich der Marktanteil mit Oliver Pocher fast verdoppelt - deshalb bleiben Schmidt und Pocher der ARD nun doch länger erhalten. Für Pocher ist gar noch Größeres geplant.
Zwei Tage trafen sich die Intendanten der ARD zur ersten Sitzung 2008. Gastgeber war Dagmar Reim vom Rundfunk-Berlin-Brandenburg. Im 13. Stock, im RBB-Sitzungszimmer neben Reims Büro, wollten die Spitzenmanager des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auch über die Nachfolge des Saarländers Fritz Raff sprechen, der bis Jahresende ARD-Vorsitzender ist. Der Hesse Helmut Reitze könnte übernehmen, allerdings fehlte Reitze aus Krankheitsgründen. Ein Austausch darüber, ob nach dem Saarländischen Rundfunk (SR) wieder eine so kleine Landesrundfunkanstalt wie der Hessische Rundfunk (HR) mit der Logistik des ARD-Vorsitzes beauftragt werden solle, ist vertagt worden. Der HR-Chef soll offenbar Bereitschaft signalisiert haben.
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So wurde am Dienstag wenigstens die Personalie Harald Schmidt beschlossen. Die Frage ist allerdings, wer wem verlängert hat: Schmidt der ARD oder die ARD Schmidt?
Angeblich soll Schmidt darauf bestanden haben, die Zusammenarbeit erst einmal nur um 12 Monate auszudehnen, gemeinsam dann mit Oliver Pocher bis Mai 2009. Der 50-jährige Schmidt, das machte die ARD nun daraus, stehe dem Ersten wie auch sein 30-jähriger Partner "weiter exklusiv zur Verfügung".
WDR-Intendantin Piel, in deren Zuständigkeit der Deal fällt, informierte: Schmidt und Pocher erreichten "deutlich mehr Zuschauer als Schmidt zuvor solo". Das ist für Schmidt vielleicht einerseits unangenehm, andererseits bestätigt es ihn in der Beurteilung der Zusammenarbeit mit Pocher und ihrer Wirkung auf die Quote.
Während der Fußball-EM im Juni soll Oliver Pocher eine eigene Sendung bekommen. Diese wird vor Waldis EM-Club zu sehen sein.
Beim Thema Reform der Tagesthemen kam heraus, dass die ARD noch 2008 die werktäglichen Anfangszeiten vereinheitlichen will. Nicht reformiert wird dagegen die Ausstrahlung des Fernsehfilms der Woche, der wie bisher mittwochs nach der Tagesschau gezeigt wird. chk
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(SZ vom 20.2.2008/rus)
Brasiliens Präsidentin Roussef
Ich frage mich anhand solcher Meldungen, mit welcher Begründung die öffentlich-rechtlichen Programme ihren Anspruch auf Rundfunkgebühren legitimieren, am Inhalt kanns nicht liegen, denn der ist vom Dauerstuss des Privatfernsehns leider kaum mehr zu unterscheiden.
bitte nicht noch mehr pocher... es ist ja schon schlimm genug dass man in deutschland mit unwissenheit und witzen unter der gürtelinie glänzen kann...aber es hat alles grenzen. pocher senkt schmidt auf das hartz-4-witze niveau von rtl2 und über tobi schlegl will ich gar nicht erst reden... was denken sich die oberen intendanten da für einen stuss zusammen. hauptsache marktanteil egal zu welchem preis... billigste scheinunterhaltung...