Nach den geplatzten Verhandlungen mit Günther Jauch will die ARD mit Jauchs Freund Harald Schmidt weitermachen. Diesmal aber prüfen Gremien den Vertrag. Neuer Ärger um Millionen für Stars zeichnet sich ab.
Die ARD ist sich im Grundsatz mit Harald Schmidt über einen neuen Vertrag einig geworden - und ändert dabei einiges. Für den dritten Kontrakt des Entertainers mit dem öffentlich-rechtlichen Senderverbund in Folge ist jetzt nicht mehr die ARD-Filmfirma Degeto zuständig, sondern der WDR. Damit bekommen nun Verwaltungsräte der ARD-Sender Einblick in den Einjahresvertrag, der von August 2007 bis August 2008 gelten soll.
Kann sich freuen: Harald Schmidt. (© Foto: AP)
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Der Schmidt-Kontrakt birgt somit viel Zündstoff. Schließlich hatten ARD-Räte auch am geplanten Vertrag mit dem RTL-Star Günther Jauch, einem Freund Schmidts, gemäkelt. Am Ende sagte Jauch ab. Für manche in den Gremien der ARD war der erste Vertrag mit Harald Schmidt (Januar 2005 bis August 2006) der Sündenfall des Systems gewesen. Der Spaßmacher hatte zuvor jahrelang beim Privatsender Sat 1 gearbeitet.
Für 43 produzierte Late-Night-Shows, die Schmidt nun zusammen mit dem Constantin-Filmchef Fred Kogel plant, soll er rund sechs Millionen Euro erhalten. An den Kosten beteiligen sich neben dem WDR die anderen ARD-Anstalten per Umlageverfahren. Die ARD-Intendanten werden bei ihrer Sitzung in Frankfurt/Main am kommenden Montag darüber beraten.
Nicht eingeschlossen sind in dem Vertragswerk Sonderdienste des Moderators. Die ARD-Intendanten haben beschlossen, dass es auch für solche Extra-Formate klare Zuständigkeiten geben soll. So ist geplant, dass Harald Schmidt bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking eine Rolle spielen soll - zusammen mit Waldemar Hartmann. Die Federführung für "Waldi & Harry" hätte der NDR. Der Sender müsste Schmidt dafür wohl gesondert honorieren.
(sueddeutsche.de/ SZ vom 29.1.07)
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Zum Thema überzogene Gagen:
Man muss wissen was man will! Wollen wir ein öffentlich-rechtliches "Second Hand" vernsehen mit ausrangierten und erfolglosen Kandidaten der Privaten, oder will man Qualität bringen? Ich würde dazu tendieren den Rotstift bei Musikantenstadl, Soaps und Klatsch anzusetzen, anstelle letzte Niveauträger zu verjagen. Übrigens auch unser allseits geschätzter Lockenkopf würde reichlich Einsparpotential bieten.
die Gagen für Harald Schmidt, Kerner, Beckmann, Jauch etc. sind völlig überzogen. Wenn das Werbefernsehen die Gagen bezahlt, sollen sie dort auftreten. Ein Verlust für die "öffentlich Rechtlichen" tritt dann ein, wenn das Niveau von ARD und ZDF sich vom dem Niveau der "Privaten" nicht mehr unterscheidet und wir sind leider auf dem besten Weg dahin.
ist ja ok, aber ARD und deren Machenschaften gehören abgeschafft. Wenn man vom Geschäft nichts versteht, sollte man die Finger davon lassen, siehe Jauch. Die Fernsehräte, Indendanten und wie sie alle heissen, müssten sich die Gelder selbst organisieren, die sie für ihre Fernsehgestaltung benötigen. Mit GEZ im Rücken lebt sich es einfach.
harald schmidt, der höchstbezahlte profilneurotiker deutschlands, soll *polit talk* machen?
das ist so spannend wie dolly buster in der kirche oder noch weniger.
ja , ich erinnere mich an amüsante sendungen der show bei sat1, aber diese zeiten sind längst vorbei.
spiessig-langweilig dümpelt seine show durch die nächte der ard-gefilde.
ausgebrannt und zynisch ist für viele nicht mehr zumutbar...wo sind eigentlich seine fans?
christiansen war schon schlecht genug, aber man hatte sich gewöhnt an ihr sanftes protestieren und die selbstdarstellung der politlaberer.
jetzt noch ein narzist als moderator...gute nacht.
Paging