Was der Kunde kennt, kauft er nicht: Al Gore mag keine Journalisten bei seinen Reden. Weil sie berichten könnten, dass er immer dasselbe sagt.
Der frühere US-Vizepräsident Al Gore wird am heutigen Freitag in München Journalisten aus dem Saal werfen lassen. Gore spricht auf dem Symposium der "Allianz der Öffentlichen Wasserwirtschaft" (AÖW), dem Verband der kommunalen Wasser- und Abwasserunternehmen.
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"I don't want you!" Bei seinen Reden wünscht der Nobelpreisträger Al Gore keine Medienpräsenz. Weil er nicht will, dass herauskommt, dass er selten etwas Neues zu erzählen hat? (© Foto: ap)
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Sein einstündiger Auftritt soll um 14.15 Uhr beginnen. Journalisten dürfen nur die ersten fünf Minuten dabei sein. Um 14.20 Uhr wird eine AÖW-Mitarbeiterin sie im Auftrag Gores aus dem Saal weisen. Damit die Aktion dort nicht auffällt, werden die Reporter vorher auf dem Balkon platziert.
Es handelt sich um ein Vorgehen, das bei Gore üblich ist. Im vergangenen Jahr war er zu Gast beim Energieversorger EnBW; damals durften Reporter zwar im Raum bleiben, mussten aber unterschreiben, ihn nicht zu zitieren.
Immer die gleiche Chose
Gore, der Friedensnobelpreisträger von 2007, kann als Redner über die New Yorker Agentur Harry Walker gebucht werden. Die Bestimmung über die Medien ist offenbar eine Standardklausel in den Verträgen, die die Agentur im Auftrag Gores abschließt.
"Es ist aussichtslos, da auch nur einen Buchstaben wegverhandeln zu wollen", heißt es in Kreisen des Veranstalters AÖW. Nach Meinung zahlreicher Kongress-Organisatoren, die damit aber nicht zitiert werden wollen, hat die Vorgehensweise einen finanziellen Grund: Gore halte bei all seinen Auftritten mehr oder weniger den selben Vortrag.
Würde über seine Auftritte in den Medien berichtet, fiele dies öffentlich auf, und er könnte seine Honorarvorstellungen nicht mehr durchsetzen. Schätzungen zufolge erhält er pro Vortrag bis zu 200.000 Dollar. Die Agentur Walker lehnte eine Stellungnahme zu der Praxis ab.
Alexander Kluge, der intellektuelle Schattenspieler des deutschen Kinos und der deutschen Literatur, wird achtzig. Jetzt lesen ...
(SZ vom 17.10.2008/jb)
Entspannter Vierbeiner
nobelpreis, wundert sie das? wenn selbst ein henry kissinger den friedensnobelpreis bekommen hat.
ich werde mich wohl mal um den medizin-nobelpreis bewerben, da ich herausgefunden habe, daß ein heftpflaster auch im dunkeln klebt.
Wahrscheinlich für die tolle Präsentation umfassenden Nichtwissens für die Bewohner des Tals der Ahnungslosen.
..... oder meinen Sie etwa "RudolfderRadlerScharpings" Gastgewäsch in Amerikas Universitäten hätte nur ansatzweise etwas bedeutendes???
Mir kommts heute noch hoch, wenn ich diese polternde Maske sehe!
schöne Zeit noch!
Auch die Süddeutsche, Al Gor sicherlich nicht feindlich gestimmt, hätte bei Al Gore keine Chance.
Vielleicht überlegen sich die zuständigen Redakteure, warum ?
Gore ist ein linker Demagoge mit ausgeprägtem Erwerbssinn und einem luxuriösem Lebensstil, exakt was uns blühen wird, wenn Typen wie er die politische Macht übernehmen sollten, was wahrscheinlich ist, wennl OBama Präsident werden sollte.
Und keiner aus der Grünen Bewegung stört sich dran.
Die Wahrheit über das Verhalten Al Gors liegt nur teilweise in seiner Bequemlichlkeit für jeden gut bezahlten Vortrag ein neues Konzept vorzubereiten.
Gore vermeidet jede Diskussion mit Kritikern, verständlich, wenn man die Übertreibungen und Falschdarstellungen in seinem Film berücksichtigt.
Gores Lehrer Revelle, auf den er sich immer wieder beruft, wurde nach einem der Bewegung nicht genehmen wissenschaftlichen Artikel als vermindert zurechnungsfähig abgestempelt. Revelle hatte vor der Demagogie Al Gores gewarnt.
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