Mit dem geschassten Verteidigungsminister verlieren die USA ihren größten Rumpler und philosophischen Aphoristiker. Hier sind einige seiner rhetorischen Kostbarkeiten.
"Der Tod neigt dazu, eine deprimierende Sicht des Krieges zu vermitteln." Foto: ddp
Als Politiker mag Donald Rumsfeld umstritten gewesen sein, jedenfalls möchte wohl niemand als Architekt des Irak-Kriegs in die Geschichtsbücher eingehen. Als Poet Laureate der neueren amerikanischen Außenpolitik ist Rumsfelds Rang indes unbestritten. Hier eine Auswahl klassischer Sentenzen und Gedichte aus dem reichen Œeuvre des geschassten Verteidigungsministers.
,,Wir wissen mit Sicherheit, dass Osama bin Laden entweder in Afghanistan ist oder in einem anderen Land oder tot.‘‘
,,Wir wissen, wo sie (die irakischen Massenvernichtungswaffen) sich befinden. In der Gegend um Tikrit und Bagdad und östlich, westlich, südlich und etwas nördlich.‘‘
,,Der Tod neigt dazu, eine deprimierende Sicht des Krieges zu vermitteln.‘‘
,,Dinge passieren.‘‘ (Über die Plünderungen im Irak nach der US-Invasion.)
,,Berichte über Ereignisse, die nicht eingetreten sind, interessieren mich immer. Wie wir wissen, gibt es bekanntes Wissen und Dinge, von denen wir wissen, dass wir sie wissen. Wie wir auch wissen, gibt es bekanntes Unwissen. Soll heißen: Wir wissen, es gibt Dinge, die wir nicht wissen. Aber es gibt auch Unwissen, von dem wir nichts wissen. Die Dinge, die wir nicht wissen - wir wissen sie nicht.‘‘
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