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Von BERND GRAFF
Vom Comic zum Computerspiel: Die Geschichte neuer Jugendmedien ist die Geschichte ihrer Anfeindungen. Die Argumente sind immer dieselben. Inzwischen gehen die Hersteller von Computerspielen in die Offensive.
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Pieta mal anders und Superhelden, die weinen _ De Anfeindungen gegen die Bilder der Jugendmedien sind auch zum Heulen, so alt sind sie. ()
Im Jahr 1940 ging eine der erfolgreichsten Radio-Serien der amerikanischen Geschichte erstmals auf Sendung. Sie begann so:
„Whoooooot!!!
Look!
Up in the sky!
It’s a bird!
It’s a plane!
It’s Superman!“
Offensichtlich also eine Show für Menschen, die Vögel, Flugzeuge und Supermänner nur schwer auseinander halten können. Dilettantischer kann man kaum starten. Und doch: Zwar war Superman, der „Mann aus Stahl“, längst als Comicfigur eingeführt, doch sorgte erst die Radioshow für den Hype der gedruckten Bildergeschichten. Wovon wiederum die Radioshow profitierte. Wenn man so will, ein archetypischer Fall von multimedialer Synergie, von wechselseitig bedingter Steigerung des Erfolgs. Ein Phänomen, dem heute das prosperierende Miteinander digitaler Welten entspricht: Computer-Animation, Videospiel und Kinofilm. Das Digitale kann derzeit vor Lebenskraft kaum laufen.
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