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Der Künstler kauft sich selbst
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Am Donnerstag vergangener Woche teilte Hirsts Manager Frank Dunphry stolz mit, eine Investorengruppe habe die Schädelplastik mit dem Titel "For the Love of God" für 100 Millionen Dollar erworben (SZ vom 31. August). Damit galt der Platinkopf als die teuerste Arbeit zeitgenössischer Kunst eines lebenden Künstlers. Zwei Tage später stellte sich nun heraus, dass der angebliche Rekordverkauf nicht viel mehr als eine Marketingaktion gewesen zu sein scheint, die der Künstler selbst mit eingefädelt hat. Am Freitag musste White Cube-Pressesprecherin Sara Macdonald eingestehen, dass Hirst selbst Mitglied der Käufergruppe gewesen sei: "Er behält einen Anteil an dem Schädel."
Foto: Reuters
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