Mit "Mercy, Mercy, Mercy" und "Birdland" wurde der Österreicher zu einem der größten Jazzmusiker der Welt. Er starb in den frühen Morgenstunden.

War seit dem Ende seiner letzten Tournee im Krankenhaus: Jazz-Legende Joe Zawinul. (Foto: dpa)

In den frühen Morgenstunden der Nacht zu Dienstag ist die österreichische Jazz-Legende Joe Zawinul im Alter von 75 Jahren gestorben. Die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtet unter Berufung auf seinen Sohn Erich, dass er in einer Wiener Klinik verstorben ist, wo er seit dem Ende seiner letzten Tournee, Anfang August, stationär behandelt wurde.

Der Keyboarder, der unter anderem zusammen mit Miles Davis auftrat und seit fast 50 Jahren in den USA lebte, wurde mit Welthits wie "Mercy, Mercy, Mercy" und "Birdland" zu einer internationalen Größe des Jazz. Vom renommierten Jazzmagazin Down Beat wurde er 28 Mal zum besten Keyboarder gewählt.

1970 gründete Zawinul die Band Weather Report und machte sie zu einer der bedeutendsten Jazz-Rock-Formationen. 1987 folgte das Zawinul Syndicate, eine Formation mit wechselnden weltbekannten Musikern.

Die österreichische Kulturministerin Claudia Schmied erklärte APA zufolge, mit dem Tod Zawinuls habe nicht nur Österreich, sondern die ganze Welt einen der führenden Jazzmusiker verloren.

(AP/dpa/sueddeutsche.de)

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Leserkommentare (4)



12.09.2007 17:08:34

Olly77: @Jeeves

Ja Birdland, sein größter Hammer. Ein Synonym für Jacos Karriere. Dann auch noch Scotch & Water, In A Silent Way...

Am Konservatorium in Wien war er übrigens Kommilitone von Fritz Gulda. Tu, felix Austria, musicos nasce!


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