400. Todestag Shakespeares:"Sein oder nicht sein": Prinz Charles gibt den Hamlet

Jubel brandet auf, als Prinz Charles in Stratford-Upon-Avon den Hamlet gibt. (Foto: Getty Images)
  • Bei einem Schauspiel anlässlich des 400. Todestags von William Shakespeare sorgt der britische Thronfolger Prinz Charles für eine Überraschung.
  • Er betritt die Bühne und rezitiert einen berühmten Vers des Dichters.
  • Die britische Presse feiert Charles dafür.

Am Samstagabend wird der britische Prinz Charles kurz zum Prinzen von Dänemark. Einem Schauspiel zum 400. Todestag des britischen Dichters William Shakespeare wohnt der Thronfolger zunächst nur von der königlichen Loge aus als Zuschauer bei.

Auf der Bühne in Shakespeares Geburtsort Stratford-Upon-Avon stehen bekannte Schauspieler, darunter Judi Dench, Ian McKellen, Benedict Cumberbatch und David Tennant, und rezitieren Verse des Dichters. Die BBC sendet live, in Europa wird das Spektakel in zahlreichen Kinos übertragen.

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"Dürfte ich auch etwas sagen?"

Die Schauspieler versuchen sich gerade an verschiedenen Betonungen von Shakespeares wohl berühmtestem Vers: "Sein oder nicht sein - das ist hier die Frage". In "Hamlet" sagt diesen Satz der gleichnamige Prinz von Dänemark, er hadert mit seiner eigenen Zögerlichkeit. Judi Dench und Kollegen diskutieren heftig, als Prinz Charles sich plötzlich im Publikum erhebt. "Dürfte ich auch etwas sagen?", fragt er und betritt die Bühne. Die Zuschauer klatschen und johlen, dann wird es still und Charles setzt an:

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Von der britischen Presse bekommen Charles und die Schauspieler viel Lob. "Eine mutige und innovative Hommage" schreibt etwa der Guardian. Der Telegraph nennt die Aufführung gar "brillant". Es sei ein würdiger Abschluss der Feierlichkeiten zum 400. Todestag Shakespeares.

An den Dichter und sein Werk wird am Wochenende in vielen Orten in Großbritannien mit Paraden und weiteren Veranstaltungen erinnert, insbesondere in Stratford-Upon-Avon, wo Shakespeare nicht nur geboren wurde, sondern 1616 auch verstarb.

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