Manchmal hilft nur die Polizei
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Auch in Deutschland sind dem Amerikaner schon spektakuläre Fälle untergekommen: Die erotischen Fotos der Tochter eines Bürgermeister-Kandidaten etwa, die im Wahlkampf politische Brisanz entwickelten. Oder der Hilferuf einer Berliner Restaurantbetreiberin, die sich über türkische Drogendealer vor ihrem Lokal beschwert hatte und daraufhin mit Namen und Adresse im Netz als Rassistin beschimpft wurde. "Wir wollen dabei die politische Diskussion auf keinen Fall unterbinden", sagt Fertik. "Uns geht es in so einem Fall nur darum, den Namen zu löschen."
Der Ruf-Verteidiger richtet sich in erster Linie an Privatpersonen. "Uns geht es um die Individuen und deren Privatsphäre." Ihm sei von einem Unternehmen sogar schon eine Million Dollar geboten worden, um ein anderes Unternehmen im Netz anzugreifen. "Das machen wir natürlich nicht. Unser Angebot richtet sich an Leute, die im Netz unfair attackiert werden." Wenn sich etwa Schüler heftig via Internet befehden, habe das heute ganz andere Folgen: "Früher fand so etwas auf einem Blatt Papier im Klassenraum statt. Es tat weh, war aber nach einer Woche vergessen. Im Internet wirkt so eine Attacke nachhaltig und für jeden sichtbar."
Nach dem Start des Angebots erlebten Fertik und seine Mitarbeiter eine große Überraschung: "Wir dachten, die meisten Kunden kommen mit einem konkreten Problem. Aber das war falsch. Die meisten wollen einfach nur wissen, ob sie ein Problem haben." Die Daten-Patrouille kann man auch abonnieren und regelmäßig durch das Netz stöbern lassen. Gegen unliebsame Presseberichte gehe man nicht vor. "Die Medien haben ihre Standards, die Pressefreiheit tasten wir nicht an", sagt Fertik. Auch bei strafrechtlich heiklen Fällen werde der Ruf-Verteidiger nicht aktiv: "Bei Kinderpornografie gibt es nur einen Ansprechpartner: die Polizei." )
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- Googelnde Personaler "Saufgelage ignorieren" 20.12.2007
- Spickmich.de Am Internet-Pranger 30.01.2008
(dpa/Frank Christiansen/bön)
Du kannst dich dagegen wehren, indem du einen einfachen Tag in deine Seite einbaust, wodurch Suchmaschinen gehindert werden sollen, deine Seiten zu durchforsten. Deswegen ist deine Kritik nicht ganz gerechtfertigt.
Außerdem nutzt Google deine Texte nicht, sondern lässt sie besser finden. Mehr nicht.
@besserwisser2008: Sie schreiben "Nun, zunächst einmal ist der Internetnutzer für seine Daten selbst verantwortlich"
An sich richtig. Nun habe ich vor kurzem per Zufall erfahren, dass mein voller Name und meine Adresse (die ich niemals irgendwo veröffentlicht habe, nicht einmal im Telefonbuch) bei Gelbex im Internet stand. Wenigstens war es eine veraltete Adresse. Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass ich offensichtlich selbst auf die Jagd nach meinem Namen gehen muss, um diesem Missbrauch entgegenzuwirken, und das kann es ja wohl nicht sein.
@HoChiMinh: das ist wohl der klassische Fall von Quod licet Iovi, non licet bovi.
Millionenkonzerne können sich grundsätzlich über Menschenrechte hinwegsetzen (siehe Coca Cola, Nestlé, Halliburton, Monsanto und wie sie alle heissen), da nimmt sich unser "bisschen Privatsphäre", die wir verlieren, schon fast harmlos aus.
daß ich Wilhelm Grimm nicht heiß ;-)
@erlachma:
"robots.txt"
Ich bin mit der Materie mehr vertraut als ich hier auf den ersten Blick offenbare, deshalb kenne ich diese Funktionalitäten.
Aber wie Sie schon richtig anmerken funktioniert das nur für eigene Seiten.
Was ist aber mit Infomrationen bzgl. meiner Person bspw. eines Reitervereins? Oder einer politischen Gruppierung?
Ich möchte beispielsweise zwar, dass ein Verein mich auf ihrer Homepage führt. Dieser Veröffentlichung stimme ich zu. Ich möchtee aber nicht, dass diese meine personenbezogenen Informationen von Google kopiert, gespeichert, suchbar gemacht und veröffentlicht werden. Wie will Google das (technisch) diffenerzieren?
Zusätzlich: Warum darf Google ungefragt Informationen veröffentlichen? Durch eine "robots.txt" muss ICH aktiv werden um das zu verhindern. Ich sehe aber nicht ein, warum jemand mit meinen Informationen Geschäfte macht und ich diesem explizit und aktiv verbieten muss dieses zu tun.
Wenn Google etwas von mir will, darf es sich an MICH wenden, nicht umgekehrt. So jedenfalls wäre das Gerecht.
Darf ich etwa bei Xing die "veröffentlicheten" Profile der Nutzer kopieren, speichern und für andere Suchbar machen? Nein.
Ich bin dafür die Rechte an Personenbezogenen Daten vollständig bei der einzelnen Person zu lassen.
Wir leben in der grotesken Welt, in der ich kein Nokiahandybild von deren Homepage zum Verkauf meines Handys bei Ebay einstellen darf. Google aber die personalisierte Suche nach Informationen bzgl. meiner Person anbietet.
Sachen genießen einen größeren Schutz als Menschen.
@W.Schaumberger:
Sie sind ja niedlich.
"Ja, und woher hat Google diese, Ihre Texte die es für eine begrenzte Zeit, zugegebenermaßen, speichert?"
"begrenzte Zeit"?? Können Sie nicht einfach zugeben, dass Sie schlicht und einfach die Unwahrheit verkündet haben? Sobald meine Seite einmal erfasst ist, bleibt sie es. Durch den Cache sogar noch wenn sie wieder gelöscht worden ist.
"Nein es hat sie auf Seiten gefunden die JEDEM Erdenbürger mit Internetzugnag (von ein paar Chinesen evtl. abgesehen) zugänglich sind."
Wenn ich einen Text von einer Zeitungsseite kopiere, speichere und veröffentliche, bekomme ich eine Abmahnung. Wenn Google dsselbe mit meinem Test macht, habe ich keine Möglichkeit Google anzumahnen.
Warum?
Wenn ich etwas veröffentliche auf meiner Seite, heißt das noch lange nicht, dass ich es auch Google zur Veröffentlichung zur Verfügung stelle. Ansonsten müsste Ihre Argumentation ja auch für Bücher oder Artikel gelten: Der "Spiegel" veröfffentlicht einen Online-Artikel und ich stelle ihn auf meine Seite. Oder ein Musiker veröffentlicht eine Platte und ich Stelle sie auf meiner Seite zur Verfügung?
Wo ist der Unterschied?
Paging