In den USA verlieren Angestellte ihren Job oft von einem Tag auf den anderen. Nicht einmal jeder Dritte bekommt eine Abfindung, wie eine Studie zeigt.
Beinahe jeder fünfte Arbeitnehmer in den USA ist in den vergangenen drei Jahren mindestens einmal entlassen worden. Ein Drittel der Entlassenen verlor den Job ohne Ankündigung von einem Tag auf den anderen, wie eine am Montag veröffentlichte Studie der Rutgers University im US-Bundesstaat New Jersey herausfand.
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Eine Abfindungszahlung erhielten demnach nur 31 Prozent der arbeitslos Gewordenen. Bei 28 Prozent war der Arbeitgeber bereit, über den Tag des Jobverlusts hinaus Beiträge zur Krankenversicherung zu zahlen. Nur 15 Prozent der Entlassenen wurden mindestens zwei Monate im Voraus von ihrem bevorstehenden Ausscheiden unterrichtet, wie es ein US-Bundesgesetz für Arbeitgeber mit mehr als hundert Beschäftigten vorschreibt.
Den meisten Betroffenen gelang der Studie zufolge eine rasche Rückkehr ins Berufsleben: Mehr als die Hälfte hatte nach sechs Monaten wieder eine Stelle. Nur sieben Prozent waren nach einem Jahr Arbeitslosigkeit immer noch auf Jobsuche.
Die Ergebnisse der Studie beruhen auf den Daten von 1015 erwachsenen US-Bürgern.
(sueddeutsche.de/AFP)
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