Ein Lehrer in den USA hat die Schöpfungslehre im Unterricht als "abergläubischen Unsinn" bezeichnet. Ein Schüler zeigte ihn an - und erreichte eine Verurteilung.
Ein amerikanischer Geschichtslehrer hat gegen die US-Verfassung verstoßen, indem er vor seiner Klasse die biblische Schöpfungsgeschichte als "abergläubischen Unsinn" bezeichnete. Das entschied ein US-Bundesrichter im kalifornischen Santa Ana am Montag in einem Rechtsstreit zwischen einem Schüler und dem Geschichtslehrer James Corbett.
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Szene aus der Schöpfungsgeschichte: In den USA müssen sich Staatsbedienstete in religiösen Dingen neutral verhalten. (© Foto:)
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Der Schüler Chad Farnan hatte in seiner Klage vorgebracht, Corbett habe in seinem Unterricht mit seinen mehr als 20 bibelkritischen Äußerungen Christen und ihren Glauben herabgesetzt. Unter anderem soll Corbett gesagt haben: "Wenn ihr eure Jesus-Brille aufsetzt, könnt ihr nicht die Wahrheit sehen."
Richter James Selna entschied nun nach einem 16 Monate dauernden Rechtstreit, dass vor allem die Bezeichnung der Schöpfungsgeschichte als "abergläubischer Unsinn" gegen die Verfassungsvorschrift verstoße, die dem Kongress die Einführung einer Staatsreligion untersagt. Die US-Rechtsprechung hat daraus auch in anderen Fällen abgeleitet, dass Staatsbedienstete sich in religiösen Dingen neutral verhalten sollten.
Laut seiner Anwältin ist der heute 20-jährige Kläger Chad Farnan nicht an einer finanziellen Entschädigung interessiert. Vielmehr sei sein einziges Ziel, dass Lehrer Corbett künftig bibelkritische Äußerungen unterlasse. Die Entscheidung über Corbetts Strafe steht noch aus.
Streit um Lehrpläne
In den USA taugen religiöse Ansichten durchaus zum Politikum: Im letzten Präsidentschaftswahlkampf verkündeten gleich drei republikanische Bewerber, sie bezweifelten die Evolution. 68 Prozent ihrer Anhänger bezeichnen sich als Kreationisten, unter Demokraten und unabhängigen Wählern liegt der Wert immerhin bei 40 Prozent.
Der Einfluss dieser Klientel auf die amerikanische Bildungspolitik ist groß: So setzte sich George W. Bush während seiner Amtszeit dafür ein, dass die Schöpfungsgeschichte in den Lehrplänen gleichberechtigt mit der Evolutionstheorie behandelt wird. Und obwohl die amerikanische Verfassung eine Trennung von Kirche und Staat, also auch von Kirche und Schule vorschreibt, gab es bereits in mehr als 30 von 50 US-Bundesstaaten mittlerweile juristische und politische Auseinandersetzungen über die Darstellung von Charles Darwins Ideen im Unterricht.
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(sueddeutsche.de/AP/bön)
1951 vom vatik. Astronom Lemaitre (Jesuit) bestätigt, Galileo Galilei aber erst 1971 rehabilitiert ( so sieht "Aufklärung" in der Röm.Kath.Kirche aus ).Hubble hatte in den 20er Jahren mit der Rotverschiebung des Lichtes von fernen Galaxien nachweisen können, dass das Universum expandiert, je entfernter die Sterne , umso schneller,seit rund 13 Mrd. Jahren, (Röntgen-Kameras im Hubble-Teleskop senden uns seit Jahren Bilder vom "Ende der Welt"-des Universum). Was davor, VOR DEM URKNALL, war ,entzieht sich der wissenschaftl.Spekulation, weil an diesem Punkt die physik. Gesetze des uns bekannten Universums nicht mehr gelten( deshalb der Begriff "Singularität"). Auf der Suche nach der "dunklen Materie= Energie" glaubt man die Frage lösen zu können, ob das Universum irgendwann wieder zusammenstürzen wird, oder weiter expandiert , bis in der Unendlichkeit der "Welt-Raum" frei sein wird von Materie. Das würde das Nichts bedeuten, ohne Materie kein Raum, ohne Raum keine Zeit.DIE FRAGE ALSO,WOHER KOMMEN WIR UND WOHIN GEHEN WIR; UND ARUM SIND WIR ÜBERHAUPT DA, WERDEN WIR WOHL NIE BEANTWORTEN KÖNNEN. Dazu reicht der Verstand nicht !
Der Mensch erschuf Gott/Götter um das unbekannte zu erklären. Laut christlicher Vorstellung sind wir Kinder Gottes - Kinder aber werden erwachsen.
Wo siehst Du einen Gegensatz zwischen Kritik und Respekt? Natürlich (!!!) sollte man kritisch bleiben. Aber man kann sehr respektvoll kritisch sein. Womit man übrigens auch viel größere Chancen hat, den anderen zu überzeugen und nicht nur lächerlich zu machen. Manchmal frage ich mich nur, was manche "Kritiker" wollen - sich selbst auf Kosten anderer in Szene zu setzen oder eine produktive Diskussion zu führen?
(Und ja, das gilt selbstverständlich Vertretern beider Seiten!)
...
"""Ich als gläubiger Christ......................."""
Na, das glaube ich aber nicht. :-)))
...'
Ich weiß, das ist für Sie natürlich schwer zu verstehen, aber es gibt auch 'nicht fundamentalistische' Christen, die das Hirn noch eingeschaltet haben... ;o)
"""Ich als gläubiger Christ......................."""
Na, das glaube ich aber nicht. :-)))
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