Die Hochschulrektorenkonferenz will im September ein Internetportal starten, das unbesetzte Studienplätze vermittelt. Konkurrenz machen ihr private Anbieter.
Am Mittwoch endete an den meisten deutschen Hochschulen die Bewerbungsfrist für das kommende Wintersemester. Doch viele Studienplätze sind nach wie vor unbesetzt. In den vergangenen Jahren hatte es ein Durcheinander bei der Zulassung, aufwendige Nachrückverfahren und Ärger über am Ende ungenutzte oder zu spät besetzte Studienplätze gegeben. Ein ganz neues Verfahren soll 2011 starten, bis dahin soll die Börse im Internet als Zwischenlösung dienen.
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Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) gab am Mittwoch bekannt, im September ein Internetportal starten zu wollen, das bundesweit noch freie Studienplätze anzeigt. Die Seite soll am 1. September freigeschaltet werden unter www.freie-studienplaetze.de. Allerdings gibt es auch Portale privater Anbieter, die ebenfalls freie Studienplätze vermitteln.
Die HRK ist dem Vernehmen nach darüber verärgert und hat die Hochschulen darauf hingewiesen, dass die Adresse www.studieren.de in keinem Zusammenhang stehe mit dem von HRK, Bund und Ländern geplanten Portal. Die Börse für freie Studienplätze auf studieren.de ist am 15. Juli gestartet und läuft bis zum 18. Oktober. "Die Anzahl der von den Verantwortlichen an den Hochschulen gemeldeten freien Plätze ist bereits jetzt vierstellig und täglich kommen neue Angebote hinzu", vermeldet Gründer und Vorstand Valentin Peter.
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(sueddeutsche.de/tvs/af)
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