Frauen müssen sich bei den Vereinten Nationen Bewerbungsfragen über Menstruationszyklen und Verhütung gefallen lassen. Alles völlig rechtmäßig - und muss so sein, betont ein UN-Sprecher.
Ist Ihre Periode regelmäßig? Ist sie schmerzhaft? Müssen Sie während der Periode im Bett bleiben? Und wenn ja, wie lange? Und: Wann hatten Sie denn zuletzt Ihre Tage?
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Bewerberinnen, die einen Job bei den Vereinten Nationen wollen, werden zu ihrem Menstruationszyklus befragt. (© AFP)
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Werden diese Fragen von einem Frauenarzt gestellt, dann ist das völlig okay. Bewirbt sich aber eine Frau auf einen Job als Sekretärin im Hauptquartier der Vereinten Nationen und wird zu den eigenen Menstruationszyklen ausgefragt, dann ist die Gegenfrage berechtigt: Muss das denn unbedingt sein?
Ja, es muss sein, heißt es bei den UN in New York. Dort gibt es einen Fragebogen mit dem unspektakulären Namen "Medical clearance for employment", zu Deutsch: medizinische Freigabe für die Einstellung. Egal auf welchen Posten sich eine Frau bewirbt - als Helferin in einem Flüchtlingslager im Kongo, als Sekretärin des Generalsekretärs, als Köchin bei der Atomenergiebehörde - jede unterzieht sich einem Gesundheitscheck. Auch männliche Bewerber müssen Fragen zur Gesundheit beantworten - ob sie schon mal Blut gehustet haben, oder ob der Vater an Herzproblemen leidet. Punkt 24 aber ist gänzlich Frauen gewidmet. Genauer: ihrer Intimsphäre.
Farhan Haq, Sprecher des UN-Generalsekretärs, nimmt sich Zeit, um die Zweckmäßigkeit der Fragen zur Periode zu erklären. Man wolle "sicherstellen, dass keine Mitarbeiterin in ein Gebiet geschickt wird, in dem ihre Gesundheit in Gefahr geraten könnte." Wie oft aber wird eine Köchin der Atomenergiebehörde aus Wien zu Malaria-Kranken nach Nigeria geschickt? Müssen denn Führungskader wie die Unesco-Chefin Irina Bokova auch mitteilen, wann sie zuletzt ihre Tage hatten? Gibt es Altersgrenzen? Dazu sagt der UN-Sprecher nichts.
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Christopher Lee zum 90.
Vielleicht sollten wir selbst erst einmal anfangen, den Datenschutz explizit in unserem eigenen Grundgesetz zu verankern.
Bisher taucht der Befriff "Datenschutz" in Grundgesetz nirgends auf.
Man muss ihn sich aus
Art. 1 Abs. 1 GG (Menschenwürde),
sowie dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht (insbesondere Art. 2 Abs. 1 GG)
herleiten.
Wenn wir ihn bei uns in der Verfassung stehen haben, dürfen wir auch vor der anderen Tür (UN) kehren.
So zäumen wir aber das Pferd von hinten auf.
Es ist schon richtig, wenn man sich da bewirbt, da muss ja schließlich gearbeitet werden. Und die wollen halt alle Risiken vorher wissen. Es ist dort nicht wie in Deutschland, halbtags und so. Da muss man arbeiten. Wenn das nicht passt, dann muss man woanders suchen, ganz einfach.
Wieso denunzieren? Es geht um die UNO und alle ihre Organisationen, also auch UNHCR, IAEO, UNESCO. Steht im Text, sollten Sie mal lesen. Oder meinen Sie das sind Organisationen zu Spionagezwecken? Die Stasi war übrigens nicht Teil der UNO.
und den gut bezahlten job unbedingt will um leute zu denunzieren, muß sich halt auch vorher denunzieren lassen oder verzichten....statt jammern
Mutterschutz dauert von sechs Wochen vor der Geburt bis acht Wochen nach der Geburt. Letzteres kann aber nicht schon wieder sechs Wochen vor der Geburt sein. Bezahlt werden Frauen dabei von den Krankenkassen. Welche Nebenkosten Unternehmen dabei entstehen entzieht sich meiner Kenntnis, aber die Last auf die Unternehmen dürfte in etwa gleichmäßig verteilt sein. Eine Frau, die ein Kind zur Welt bringt, nuzt nichts und niemanden aus und erzeugt keine Lasten, sondern beseitigt bei der gegenwärtigen Populationsstatistik welche.
Die 14 Ausfallwochen, die durch die Geburt unmittelbar und zwangsweise bei der Frau anfallen, dürften aber auch kaum das Problem sein. Der Grund, warum Frauen implizit nach ihrer Familienplanung befragt werden und nicht Männer (man bedenke: es gibt auch die Pille für den Mann, ganz zu schweigen von Kondomen, nach denen gefragt werden könnte), dürfte - nein MUSS, es gibt keine andere Möglichkeit - die heimlich stille und leise Annahme sein, dass die Mühen der Kindererziehung von den Frauen erbracht werden. Da steckt die eigentliche "Belastung" vor der der Arbeitgeber UNO sich fürchtet.
Ich bin alles andere als einer, der behauptet, dass Männer und Frauen in allem und jedem gleich seien. Nein, ich glaube, dass es an der Natur liegt, dass als Mathematiker und Komponisten so ungleich viel mehr Männer berühmt werden als Frauen. Ich glaube auch, dass es so bleiben wird, dass die Mehrzahl der Kinder mehr von ihrer Mutter als vom Vater erzogen werden. Auch das liegt in der Natur der MITTELWERTE der Empfindungen.
Aber bei beiden Geschlechtern sind Talente wie Empfindungsstärken breit verteilt. Es gibt Frauen, die viel mehr Ahnung von Mathe haben als viele Männer und es gibt Paare bei denen sich der Mann mehr zur Kindererziehung berufen fühlt als die Frau.
Die Sauerei ist, wenn aus irgendwelchen Mittelwerten Schlüsse für alle Frauen (oder Männer) gezogen werden, die diesen dann herbe Nachteile bringen. Letztlich ist das genauso wie aus einem erhöhten Anteil durch Diebstahl auffällig gewordener junger Männer einer Zuwanderergruppe (sagen wir 15% statt 10% wie im Bevölkerungsschnitt).Schlüsse zu ziehen, die allen Angehörigen der Gruppe nachteile verschaffen, obwohl selbst unter den jungen Männern besagter Gruppe 85% absolut anständig sind.
Menschen über einen Kamm zu scheren, weil sie (zwangsweise) einer Gruppe angehören ist immer verkehrt. Es bringt immer nur Nachteile. Es muss daher immer das Individuu
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