Die Deutschen sehen ihren Beruf pragmatisch - für weniger als die Hälfte der Befragten ist der Job derzeit das Wichtigste im Leben, ergab eine Umfrage.
Die Deutschen haben eine eher distanzierte Einstellung zu ihrem Job. Die Aussage "Arbeit ist momentan das Wichtigste in meinem Leben" trifft bei 54 Prozent der Männer, aber nur 28 Prozent der Frauen auf Zustimmung. Das hat eine repräsentative Umfrage für die Zeitschrift freundin ergeben.
Für nur 28 Prozent der Frauen ist der Job das Wichtigste im Leben. (© Foto: dpa)
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"Ich mache meinen Job nur, weil ich ja irgendwie Geld verdienen muss" erklärten 30 Prozent der Männer, aber 41 Prozent der Frauen. Für nur 15 Prozent der Frauen und 19 Prozent der Männer ist der Beruf in erster Linie Selbstverwirklichung. Jede achte Frau (12 Prozent) und jeder fünfte Mann (18 Prozent) erklärte, viele Kollegen seien zugleich ihre Freunde.
Für 43 Prozent ist die Arbeit derzeit das Wichtigste in ihrem Leben. Allerdings unterscheiden sich Männer und Frauen in dieser Einschätzung deutlich. Während 54 Prozent der Männer die Aussage bestätigten, waren es bei den Frauen nur 28 Prozent, berichtet freundin.
Zu Hause sind die Gedanken aber dennoch häufig bei der Arbeit, heißt es weiter in der Studie. Am Feierabend oder am Wochenende lässt die Arbeit vielen Menschen keine Ruhe. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer (52 Prozent) gaben an, dass sie die Arbeit häufig in Gedanken mit nach Hause nehmen.
Regelrecht im Job ausgebrannt fühlen sich 44 Prozent der Frauen und 37 Prozent der Männer. Und 35 Prozent der Teilnehmer erklärten, dass sie den Job nur machen, weil sie irgendwie Geld verdienen müssen. An der Umfrage nahmen 1023 erwerbstätige Frauen und Männer im Alter zwischen 25 und 65 Jahren teil.
(dpa/AP/cag)
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Da gibt es doch einen Unterschied zwischen "Die Arbeit ist mir wichtig, ich mache sie gerne" und "Die Arbeit ist das Wichtigste in meinem Leben"!
Wichtiger also als meine Familie, als meine Freunde? Soll heissen, wenn es darauf ankommt, gebe ich lieber meine Familie auf als meinen Job?
Ich liebe meine Arbeit, ich mache sie jeden Tag gerne, ich fühle mich berufen, ich verbringe sehr viel Zeit in der Arbeit. Ganz sicher ist meine Arbeit jedoch nicht wichtiger als meine Familie.
Wenn wir jetzt noch ein bisschen an der Einstellung von Frauen zum Thema Arbeit arbeiten, dann werden diese im Durchschnitt bald auch genausoviel verdienen wie Männer.
Familie ist out.
Zum einen verbringt der durchschnittliche Mensch viel, aber nicht unbedingt die meiste Zeit, in der Arbeit.
Zum anderen gibt es sehr viele Leute, für die es das größte ist, am Wochenende einen Berg zu besteigen, 200km zu Radeln, mit ihren Kinder was zu unternehmen, usw.
Das bedeutet noch lange nicht, dass alle diese Leute ihren Job hassen. Nicht wenige mögen in sogar, aber das sie leben womöglich für was anderes. Auch ist klar, dass die meisten hauptsächlich deswegen arbeiten gehen, weil sie Geld dafür bekommen. Sie können gerne fragen, wieviele noch jeden Tag kommen würden, wie sie heute 2 Millionen auf's Konto bekämen (ohne Gegenleistung), und dafür ab morgen nicht mehr bezahlt werden und freiwillig zur Arbeit kommen dürfen.
Nebenbei: ich mache meinen Job gerne, aber ich lebe auch nicht für meine Firma, noch ist diese das Wichtigste bei mir im Leben. Wer für seine Firma lebt, dem sollte sie entweder gehören, oder er hat ein Problem, das beim Psychologen behandelt werden sollte.
"das wichtigste im Leben" kann auch bedeuten: Ist gerade wichtig, weil ich keine Arbeit habe und dringend Geld brauche, daher gerad am wichtigsten".....es kann soviel bedeuten!
Wieviele arbeiten in Jobs, mit denen sie sich tatsächlich identifizieren können? Wo ist der Beruf noch "Berufung"?
Ich kenne niemanden mehr, der gerne arbeitet, nur noch Leute, die arbeiten wegen des Geldes! Das liegt wohl daran, daß die meisten Menschen Jobs machen, die sie innerlich eben nicht ausfüllen, die sie sich auch nicht aussuchen würden, wenn sie nicht das Geld bräuchten.
das ist doch eine lebenslüge.
im job verbringt man die meiste zeit.
da kann ich nur den allseits beliebten verkaufsspruch anbringen:
change it, love it, leave it
entweder du veränderst unangenehme situationen oder du beginnst sie zu mögen.
wenn beides nicht geht - ist es besser zu gehen. Ständiges genöle ist nur gut für magengeschwüre und nervenzusammenbrüche.
nur leute mit falschem sicherheitsdenken trauen sich den job nicht zu wechseln.
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