Viele Arbeitnehmer würden auf Gehalt verzichten oder länger arbeiten, um ihren Arbeitsplatz zu retten.
Jeder vierte berufstätige Deutsche fürchtet um seinen Arbeitsplatz. Eine Mehrheit von 68 Prozent der Bundesbürger ist bereit, bei einer Unternehmenskrise auf das 13. Monatsgehalt zu verzichten, 50 Prozent würden dann auch ohne Lohnausgleich länger arbeiten. Das hat eine Emnid-Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern für die Zeitschrift Brigitte ergeben.
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Die schwierige Lage auf dem Arbeitsmarkt kennen viele Bundesbürger aus eigener Erfahrung. 56 Prozent haben mindestens einen Bekannten, der in den letzten zwölf Monaten seinen Arbeitsplatz verlor. In Ostdeutschland mussten bereits 47 Prozent eine betriebsbedingte Kündigung hinnehmen, im Westen sind es 21 Prozent.
Frauen haben zwar nicht mehr Angst um ihren Arbeitsplatz als Männer, machen der Umfrage zufolge aber am ehesten Zugeständnisse.
90 Prozent gehen auch mit einer Grippe oder Erkältung zur Arbeit (Männer: 77 Prozent), und 76 Prozent sind bereit, sich zur Sicherung des Arbeitsplatzes auf eigene Kosten weiterzubilden (Männer: 72 Prozent).
(sueddeutsche.de/AP)
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