Ist der Chef gut, sind auch die Mitarbeiter gerne im Unternehmen und fühlen sich motiviert. Das hat eine Umfrage ergeben.

Die Verbundenheit von Mitarbeitern mit ihrem Betrieb hängt vor allem von den Führungsqualitäten der Vorgesetzten ab. Das hat eine repräsentative Studie unter 35.000 Berufstätigen in Deutschland des Marktforschungerunternehmens NFO Infratest in München ergeben.

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Dabei zeigten sich rund 40 Prozent der Mitarbeiter sowohl mit ihrem Unternehmen als auch mit ihrem Vorgesetzen zufrieden. Auf der anderen Seite üben jedoch 40 Prozent Kritik an ihren Chefs und sind überwiegend (30 Prozent) auch mit ihrer Arbeitssituation unzufrieden.

Die Verbundenheit mit dem Betrieb lasse sich auch daran ermessen, wie das Arbeitsumfeld bewertet wurde, so NFO Infratest weiter. Die Beschäftigten wurden deshalb gefragt, wie sehr sie sich durch Kollegen motiviert fühlten. 35 Prozent der Befragten erleben ihr Arbeitsumfeld als wenig motivivierend und zeigen sich zugleich mit ihrer Arbeitssituation unzufrieden.

So würden sie sich beispielsweise kein zweites Mal bei dem Betrieb bewerben, erläutert Infratest-Mitarbeiterin Margit Huber. Diese Zahlen zeigten, dass in Deutschland das Motivationspotenzial von einem Drittel der Mitarbeiter verschenkt werde.

Lediglich 12 Prozent der Berufstätigen seien mit ihrer Arbeitssituation ausgesprochen zufrieden, erlebten ihr Arbeitsumfeld als hoch motivierend und bescheinigten ihren Vorgesetzten zugleich ausgeprägte Führungsstärke. Diese Beschäftigten seien die treibenden Kräfte in den Unternehmen.

(sueddeutsche.de/dpa/gms)

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