Nach dem bundesweiten Skandal um gekaufte Doktortitel haben neun ehemalige Studenten gegen die Aberkennung ihrer Promotion geklagt. Mit Erfolg.
Nach dem bundesweiten Skandal um gekaufte Doktortitel haben neun ehemalige Studenten erfolgreich gegen die Aberkennung ihrer Promotion geklagt. Die Juristen hätten nicht von der Bestechung ihres Doktorvaters wissen müssen und ihre Promotion sei inhaltlich rechtmäßig gewesen, urteilte das Verwaltungsgericht Hannover jetzt.
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Trotz eines Bestechungsskandals dürfen neun Juristen ihren Doktortitel behalten. Das hat jetzt ein Gericht entschiedeen. (© dpa)
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Es gebe keinen Anhaltspunkt dafür, dass der von einer Beratungsgesellschaft bestochene Professor auf die Begutachtung der Doktorarbeiten durch andere Hochschullehrer und die mündliche Prüfung Einfluss genommen habe.
Die Universität Hannover, die die Doktortitel nach dem Skandal einkassiert hatte, prüft eine Berufung. (AZ.: 4 A 1066/09 u.a.) Die Juristen zahlten Geld an das Institut für Wissenschaftsberatung in Bergisch Gladbach bei Köln. Dieses bestach damit Professoren, damit sie den Studenten zur Promotion verhalfen.
Die Universität war der Meinung, die Kandidaten hätten die Bestechung erkennen müssen - zumal das Institut sie zur Vertraulichkeit ermahnt hatte. Deshalb erkannte sie die Doktortitel wieder ab. Das Gericht indes urteilte nun, dass die Juristen von der Bestechung nichts gewusst hätten und ihnen auch keine fahrlässige Unkenntnis vorzuwerfen sei.
Bundesweit stehen rund 100 Professoren wegen des Verkaufs von Doktortiteln im Visier der Justiz. Der hannoversche Rechtsprofessor, der mit dem Geschäftsführer des Instituts zusammengearbeitet hatte, ist bereits zu drei Jahren Haft wegen Bestechlichkeit in 68 Fällen verurteilt worden. Der Jurist kassierte nicht nur Geld, einer Studentin verhalf er gegen Sex zu guten Noten und einem Job am Lehrstuhl. Sie wurde wegen Bestechung zu einer Geldstrafe verurteilt.
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(sueddeutsche.de/dpa/holz)
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"All: God save your majesty!
Cade: I thank you, good people—there shall be no money; all shall eat
and drink on my score, and I will apparel them all in one livery,
that they may agree like brothers, and worship me their lord.
Dick: The first thing we do, let's kill all the lawyers.
Cade: Nay, that I mean to do."
Wiliam Shakespeare, Henry The Sixth, Part2 Act4, scene2, 71 - 78
Any questions? ;-))
Dann sollte die NPD als NSDAP Nachfolge auch die durch Arisierung 33-45 ergaunerten Vermögen behalten dürfen!
Krähen sind nicht dafür bekannt, Artgenossen an die Augen zu gehen. So halten Juristen ihre Diskrepanzen schön in der verbalen Zone. Das kneift manchmal das Ego und das vergeht auch dann wieder.
Die Juristen, für die das Recht noch kein Spielplatz geworden ist, fristen ein anstrengendes und entbehrungsreiches Dasein.
Sämtliche Titel dienen nur dazu die Eitelkeit und den Narzißmus des einzelnen zu stillen. Ein Titel ist in meinen Augen keine Auszeichnung für eine Leistung. Zu viele minderbegabte und nicht ausreichend bemittelte Persönlichkeiten schmücken sich damit. Beinahe jeder auf Vorstandsebene in Konzernen oder Provinzfürsten ist mindestens Doktor, was dabei herauskommt haben wir alle mitbekommen.
Kann man der Judikative und Exekutive überhaupt noch trauen, wenn schon die Legislative versagt? Begünstigung, Käuflichkeit, Bestechung, Verlogenheit, Vertrtagsbruch etc. das ganze Repertoire an straffreier Kriminalität unter dem Deckmantel der Abeordneten- bzw Diplomatenimmunität?
Paging