Von Sebastian Hanisch / Julia Schünemann

Bei internationalen Studiengängen gehört ein Auslandsaufenthalt zum Pflichtprogramm.

Studenten internationaler oder integrierter Studiengänge absolvieren einen Teil ihres Studiums im Ausland. Die Vorteile liegen auf der Hand: Da die im Ausland erbrachten Studienleistungen in das Gesamtstudium integriert sind, werden sie in jedem Fall anerkannt. Die Organisation des Auslandsaufenthalts wird von der Hochschule übernommen. Zudem kann man oft neben dem Abschluss an der heimischen Uni noch einen zweiten akademischen Grad an der Gast-Uni erwerben.

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Sekretariat der Deutsch-Französischen Hochschule in Saarbrücken (© )

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Die Bedeutung internationaler Studiengänge wird in Deutschland in den nächsten Jahren weiter zunehmen. So haben Bund und Länder mit dem Projekt "Auslandsorientierte Studiengänge" in den vergangenen Jahren mehrere Studienangebote in ganz Deutschland gefördert. Im Rahmen des Programms "Erasmus Mundes" sollen nun bis zum Jahr 2008 neue Masterprogramme in Zusammenarbeit von mehreren Hochschulen aus verschiedenen europäischen Ländern eingerichtet werden. Einen Überblick über internationale Studienangebote bietet der DAAD auf seiner Webseite.

Auch Studenten die bereits ein Studium aufgenommen haben, steht das Prinzip "internationales Studium" offen.

So richtet sich das Programm "Integriertes Auslandsstudium" des DAAD an Studenten nach dem Vordiplom, die ein Semester oder ein akademisches Jahr ihres Hauptstudiums an einer ausländischen Gasthochschule absolvieren wollen. Da die Inhalte des Auslandsstudiums zwischen der heimischen Universität und der ausländischen Hochschule abgesprochen sind, ist die Anerkennung erbrachter Leistungen in Deutschland sichergestellt.

Die Auswahl der Bewerber erfolgt durch die beteiligten Hochschulen. Interessierte Studenten sollten daher an ihrer Fakultät nach dem Programm fragen.

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