Die Kultusminister wollen das Studium in Deutschland verbessern. Doch welche konkreten Folgen haben ihre Beschlüsse? Sechs Antworten.
Kultusminister und Hochschulrektoren wollen Fehler bei der Studienreform korrigieren. Die Zahl der Prüfungen und die Stofffülle in den neuen Bachelor-Studiengängen sollen begrenzt, die Studienzeiten flexibler gestaltet werden. Entsprechende Beschlüsse fassten die Minister der 16 Länder am Donnerstagabend in Bonn. Dort demonstrierten erneut mehrere tausend Studenten. Ein Überblick über die Beschlüsse der Minister und ihre Folgen:
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Das Studium in Deutschland soll besser werden - wie das konkret aussieht, steht noch nicht ganz fest. (© Foto: AP)
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Wie lange soll ein Studium dauern?
Derzeit sind die neuen Bachelor-Programme meist auf sechs Semester angelegt, daran anschließende Master-Angebote auf vier Semester. Die Minister stellen klar, dass sieben und acht Semester für den Bachelor und zwei oder drei Semester für den Master ebenfalls möglich sind. Insgesamt soll das Studium bis zum Master aber weiterhin nur zehn Semester dauern.
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Christopher Lee zum 90.
Früher war die Regelstudienzeit bis zum Diplom meist 9 Semester und zumindest im naturwissenschaftlichen Bereich war das eigentlich machbar.
Die Studienzeit der Absolventen lag zwar meist etwas darüber, was aber auch an nicht existierenden Studiengebühren lag, wodurch der Druck, möglichst schnell fertig zu werden, geringer war.
Nach meiner Erfahrung ging es in den letzten Jahren aber immer mehr in Richtung Regelstudienzeit.
Wenn es jetzt bis zum Bachelor bald vielleicht 8 Semester dauert, haben wir ja einen echten Fortschritt erreicht. Ein Semster weniger als früher und dafür einen Abschluss zweiter Klasse.
Und wenn's dann dumm läuft, bekommt man danach keinen Platz für den Masterstudiengang, denn das eine Jahr wird ja jeder noch anhängen wollen.
Da ist uns schon eine Top-Reform geglückt!!!
... schwammiger Artikel. Hätte man sich sparen können.