Studie über junge Frauen Je mehr Sex, desto niedriger die Bildung

Werden die Noten junger Frauen immer schlechter, liegt das vielleicht an ihrem Sexleben. Laut einer US-Studie leidet die Bildung, wenn die Zahl der Sexualpartner steigt.

Ein Keuschheitsgelübde um der guten Noten Willen? Junge Frauen könnten sich das überlegen, denn die Zahl ihrer Sexualpartner soll sich negativ auf ihr Bildungsniveau auswirken. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine US-amerikanische Studie.

Wissenschaftler der United States Military Academy und der University of Colorado haben dafür 3684 Frauen im Alter zwischen 22 und 24 Jahren interviewt, von denen 91 Prozent sexuell aktiv sind.

Laut des Berichts der Forscher im Fachmagazin Populations Economis wirkt sich bei jungen Frauen eine hohe Zahl an Sexualpartnern negativ auf ihre schulischen Leistungen aus. Je weniger Sexualpartner dagegen eine junge Frau hat, desto höher ist ihr Bildungsniveau. Das Alter, in dem der erste sexuelle Kontakt stattgefunden hat, soll dabei keine Rolle spielen.

Mit durchschnittlich 7,4 Männern hatten die Frauen geschlafen, die zehn Jahre oder weniger zur Schule gegangen sind. Dagegen hatten die Frauen mit mehr als 15 Jahren Schulbildung im Schnitt nur 5,3 Liebhaber.

Einen Grund für diesen Zusammenhang konnten die Wissenschaftler nicht herausfinden. Sie nehmen jedoch an, dass die Beziehung und die damit verbundene emotionale Vereinnahmung den Frauen jene Zeit raubt, die sie eigentlich für ihre Bildung benötigen. Eine Umkehrung der These, also dass weniger Bildung zu mehr sexueller Aktivität führt, wurde ebenfalls nicht geprüft.