Arbeitslosigkeit hat im vergangenen Jahr in Deutschland Kosten von rund 75 Milliarden Euro verursacht. Das geht aus einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit (IAB) in Nürnberg hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde.
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Von den 75 Milliarden seien 55 Prozent Ausgaben gewesen, vor allem für Arbeitslosengeld und -hilfe. Die Einnahmenausfälle bei Steuern und Sozialbeiträgen bezifferte das Institut mit 33 Milliarden Euro.
Die Kosten belasteten vor allem den Bund und die Bundesanstalt für Arbeit, aber auch die Länder und Gemeinden, heißt es in dem Bericht weiter. Sie bedrohten nicht nur das Gleichgewicht der öffentlichen Haushalte, sondern trieben die Sozialbeiträge und damit die Lohnnebenkosten hoch und verminderten das verfügbare Einkommen und die private Nachfrage.
(sueddeutsche.de/AFP)
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