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3. Ziele festlegen, Energien bündeln

Wer abends ständig als Letzter im Büro sitzt, während die Putzfrau durch die Gänge saugt, wird sich auf Dauer nur verausgaben. Was für Selbstständige ein Ding der Notwendigkeit ist, gilt auch für Angestellte: Prioritäten setzen. Das heißt: Morgens als Erstes Tagesaufgaben planen, sich Wochen- und Monatsziele überlegen und diese an den Interessen des Unternehmens ausrichten. Jens-Uwe Meyer, Autor des Buches "Fest im Sattel" und einst selbst Chef, der ein Viertel seiner Mitarbeiter entlassen musste, rät: "Entledigen Sie sich überflüssiger Aufgaben und übernehmen Sie ausschließlich produktive Fähigkeiten." So werde man wertvoller fürs Unternehmen.

"Die Kosten-Nutzen-Relation muss stimmen", sagt Steffen Westermann. Jeder Angestellte sei im Grunde ein Ein-Mann-Betrieb. Dazu gehöre ebenfalls, für sich selbst zu werben, in Verbände einzutreten und Verbindungen zu knüpfen. Gerade das Netzwerk werde immer wichtiger. "Damit sollte man nicht erst anfangen, wenn die Krise da ist." Gerade ein Netzwerk biete dann Kontakte, die weiterhelfen - zum Beispiel in Form neuer Stellen, von denen mehr als die Hälfte unter der Hand vergeben werden.

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4. November 2008, 11:01 2008-11-04 11:01:00